Was ein guter Trainer jetzt tun würde.

Es gibt zwei Arten von Schalkern. Zum einen die, denen die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben steht, und zum anderen die, die zu wissen glauben, wie es funktionieren würde, die aber aus unerfindlichen Gründen von Christian Heidel noch keine Berücksichtigung bei der Vergabe des Cheftrainerpostens erhalten haben.

Ich gehöre eindeutig zur ersten Kategorie, möchte aber in die zweite aufsteigen. Deshalb hier gleich nullvier Lösungswege, die ein guter Trainer gehen kann. Geradezu muss!

1) So weitermachen wie bisher. „Überholt“ hat die Presse Domenicos Spielweise genannt. Aber wir alle wissen: Jede Mode kommt irgendwann wieder. Aus dem gleichen Grund könnte man aber auch schon mal wieder mit Libero spielen. Ist bestimmt schneller wieder da als der Fußball vom letzten Jahr.

2) Alles auf Angriff. Könnte voll in die Hose gehen. Aber der Pöbel will es so. Kontrolle ist für Feiglinge. Rein rechnerisch sogar sehr sinnvoll: Wenn man mit Kontrollwahn verliert, sollte man vielleicht ohne spielen.

3) Etwas neues erfinden. Wir haben doch einen Trainerfuchs. Der kann doch ruhig Mal etwas Neues aus dem Boden stampfen und den Fußball revolutionieren. Und nein, Domenico, bitte keine Sechserkette. Aber da gibt es doch bestimmt noch unerschlossene Räume auf dem Spielfeld, wo noch nie ein Spieler war. Du machst das!

4) Zurücktreten. Und das Feld mir, dir oder Peter Neururer überlassen. Dann wird alles besser! Versprochen…

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
Andreas

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