Warum ich die Rudy-Verpflichtung für eine gute Idee halte.

Sebastian Rudy wechselte erst 2017 ablösefrei von Hoffenheim zu den Bayern. Dort sagte man ihm ein Jahresgehalt von rund 4 Millionen Euro nach. Ein kleines Handgeld wird er freilich auch noch kassiert haben. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass die Bayern nun mit dem Transfer nach Gelsenkirchen ein dickes Plus einfahren. Ein Geschäftsmodell, welches auch im Falle Goretzka zünden könnte. Uns aber im Fall Rudy nicht schadet.

Als reines Spekulationsobjekt taugt er ohnehin nicht: Immerhin stand er wettbewerbsübergreifend 35 mal bei den Bayern auf dem Platz. Und ein Möchtegernkonkurrent in der Liga wurde in der letzten Saison ordentlich geschwächt. Sebastian Rudy besitzt eine Menge Qualität. Und es ist meine feste Überzeugung, dass nahezu niemand in der Schalker Gemeinde sich gegen einen Wechsel gesperrt, oder auch nur einen leisen Zweifel geäussert hätte, wenn er direkt von Hoffenheim gekommen wäre, wo er in der Saison zuvor als Kapitän in 34 Spielen drei mal traf (Einmal übrigens in unserem Wohnzimmer) und zehn mal vorbereitete. Noch zudem ist Rudy in einem Alter, in dem er unseren jungen Spielern viel mitgeben kann.

Was mich jedoch am meisten überzeugt: Domenico Tedesco soll Antreiber dieses Wechsels sein. Und mein Vertrauen in seinen Sachverstand und seinen Plan sind derzeit maßlos. Also machen wir jetzt alle brav unsere Atemübungen und schauen, was da kommt. Ich bin jedenfalls weiterhin zuversichtlich, dass wir am Ende zufrieden sein werden. Wenn wir denn keine Wunder erwarten. Und Rudy wird ein wichtiger Teil dieses Erfolgs sein. Jede Wette!

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
Andreas

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