Schalk Favre

schalk_Favre

Vom Bökelberg da komm‘ ich her;
Ich muß euch sagen, fürchtet euch sehr!
Allüberall auf den Flügelspitzen
Werden wir den Ball besitzen…
Und hinten aus dem Fohlentor
Tritt siegessicher ter Stegen hervor.
Doch als er schaut‘ auf den Spielplan,
da fleht er mich ganz ängstlich an:
„Schalk Favre“, rief er, „alter Gesell,
Geh zu den Jungs und warne sie schnell!
Fangen die Schalker zu rennen an,
ist die Viererkette aufgetan.
Wendt und Korb sollen nun
nicht eine Sekunde weiter ruhn;
Sie sollen alle fleißig trainieren
damit wir nicht gegen Schalke verlieren“
Ich sprach: „O lieber Marc-André,
Verlieren tut zwar immer weh;
doch ich arbeite eben in einer Stadt,
die nicht so gute Spieler hat.“ –
„Hast du denn keine Taktik parat?“
Ich sprach: „Die hab‘ ich mir gespart;
Gegen Boateng und Meyer;
holen wir doch keinen Dreier.“ –
„Und wie sieht es aus mit einem Remis?“
Ich sprach: „Das schaffen wir doch nie;
Gegen Draxler und Farfán,
Kommen wir wohl niemals an.“
ter Stegen sprach: „Ich glaub’s nicht, Mann!
Warum treten wir denn dann noch an?“
„Warum, Marc André, das sag ich dir prompt;
Ich hab‘ gehört, dass Melissa mitkommt!“

Nach dem bekannten Gedicht von Theodor Storm
Mit liebevoller Unterstützung von skAndy

Libera

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Gleichstellungsbeauftragte a.D.
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