Kein Spielbericht.

Mein Wochenende, diese zwei freien Tage auf die man sich die ganze Woche freut, war (verzeiht mir diesen sehr persönlich Start in meinen Blogartikel, aber irgendwie muss man ja starten. Es wäre nett, wenn ihr die nächsten Worte voller Schmach und jammer lesen könntet. Danke.) von Magenkrämpfen, chronischer Gereiztheit und ärgerlichen Zwischenfällen geprägt. Kurz gesagt: Es war das, was man im umgänglichen Sprachgebrauch „Scheiße“ nennt (Eine arge Betonung sollte an dieser Stelle wohl selbstverständlich sein). Es wunderte mich von daher kaum als das frühe 0:1 durch diesen Jansen fiel. (Das „diesen“ dient an dieser Stelle nur dazu, um das „Jansen“ möglichst abwertend klingen zu lassen. Bitte vollkommen überzogen abschätzig lesen!)

Es passte. Viel besser zumindest, als der Ausgleich, der wenig später fiel (Die Betonung bitte auf die beiden f/viel, das verleiht dem unscheinbaren Satz eine gewisse sprachliche Ästhetik). Ein Tor, welches an Fluffigkeit (grinsen! Unbedingt dabei grinsen!) kaum zu Überbieten ist. Oder zumindest in dieser Saison nicht überboten wurde (Hier einmal zum Himmel blicken und an einen spanischen Fußballgott denken! Herrje, ich weiß natürlich auch, dass er nicht tot ist, aber ein wenig vom Leser eingebrachte Theatralik schadet so einem Blogartikel nie).

Der Rest ist dann eine pure Frechheit. Wie Huntelaar in den folgenden Minuten den HSV abschießt lässt jeglichen Respekt gegenüber meinem Leidensdruck vermissen (Hier reicht ein kurzes Runterziehen der Augenbrauen. Wir wollen es ja nicht übertreiben) und ich weiger‘ mich, darüber zu schreiben (Hier bitte ein verständnisvolles Gesicht machen, wissend, dass sich irgendwer anderes aus dem Team sicher darum kümmern wird).

Da sei es doch dem Boulevard gedankt (Die Augen zu kleinen Schlitzen werden lassen. Man muss sehen, dass hinter diesem lockeren Satz fast Mordgelüste stecken), dass er meine Stimmung zu bedienen weiß. Wenn es einen Namen im deutschen Fußball gibt, der es bei bloßer Erwähnung schafft, mir einen bittersauren Cocktail von buntgemischten Körperflüssigkeiten langsam die Speiseröhre hochkriechen zu lassen (Ja, der Blick ist prima. Danke!) dann ist es „Effenberg“. Was für ein Arschloch!!! (Ich denke. ihr wisst langsam, wo es lang geht. Ihr macht das schon mit dem Lesen. Nur bitte: Der letzte folgende Satz sollte das pathetischste sein, was ihr in den letzten 72 Stunden gelesen habt!!!).

Mein Wort steht: Sollte Effe irgendein Amt auf Schalke übernehmen, gebe ich den Verein her. Kampflos. Doch noch ist es ja nicht so weit… Hoffe ich!

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
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