Todavia: Bem-vindo

Er kommt, dieser Raffael. Und man möchte sagen: Schalke hat wieder einen Brasilianer. Sollte man aber nicht. Denn dann hätte man vollkommen vergessen, dass auch Edú noch einen Vertrag auf Schalke hat. Also einigen wir uns: Schalke hat zwei Brasilianer.

Während diese Fußballbrasilianer in der Bundesliga ja eher eine weichende Spezies sind, sorgen sie gerade in Osteuropa für viel Aufwind und Furore. Raffael hat es auch versucht, konnte aber bei Kiew nicht so richtig landen. Verwunderlich eigentlich, denn vorher hat er in den Bundesligen nicht nur Vereinstreue, sondern auch Leistungskonstanz bewiesen. Bei den Scorern war er immer ganz vorne mit dabei und das nicht allein als Vorlagengeber. Seine Ausfallquote war – hier muss ich mich gerade auf meine Erinnerung berufen – in der letzten Herthazeit aber durch Karten und Verletzungen nicht gerade gering.

Ein weiterer Kritikpunkt am Transfer, den ich auch im letzten Artikel schon ansprach, ist die fehlende Einsatzmöglichkeit in der Champions-League. Allerdings muss man auch beachten, dass wir dort unser Ziel quasi erreicht haben, und es nun vor allem auf die erneute Qualifikation zu einem europäischen Wettbewerb ankommt. Die Liga hat absolute Priorität.

Ich, und ich denke ich darf sogar wir sagen, heiße(n) ihn jedenfalls herzlich Willkommen und hoffe auf eine gute Zeit. Für und mit ihm.

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
Andreas

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