Langweilig (Oder: Wir bilden dich: Qualitätsjournalismus)

Jaja. Vorletztes Gruppenspiel auf Schalke. Gegner Olympiakos Piräus. Haben wir schon geschlagen. Sogar auswärts. Gäääääähn. Da kann man doch wirklich besseres mit einem Mittwoch Abend anfangen. Wen wundert es da, dass es noch massig Karten gibt, und die Dauerkartenbesitzer ihre Tickets massenweise an der Restkartenbörse verscherbeln? Achtelfinaleinzug? Ja, klar, aber den kann ich auch morgen noch feiern, wenn ich die Bild-Zeitung aufschlage.

Als gestandene Drama-Queen sollte Schalke heute Abend sowieso besser verlieren. Dann können alle schön meckern und in Frankreich den großen überraschenden Triumph feiern. SO geht Schalke. Also ja gut, ich meine, ich persönlich gehe jetzt trotzdem hin. Aber jetzt mehr wegen Bratwurst und Bier. Apropos: Eine Bitte! Wenn ihr mich seht, gebt mir bitte ein Bier aus, denn ich bin ziemlich pleite. Und ihr wisst ja, was da im Frühjahr noch für teure Reisen auf uns zukommen.

Viel interessanter als die heutige Partie  ist da schon das Drumherum auf Schalke. Da fliegen die Fetzen. Doof, dass man nicht DABEI zugucken darf. Ich mein: Statt wie sonst in der Kurve mit Gameboy samt Tetris lieber Puffmais und Hopfenschorle und einfach mal zugucken, wie Huub, Heldt und Horde sich bis aufs Blut bekämpfen. Schlimm muss das sein, nicht wahr, Karla Kolumna?

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
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