Frieden machen…

Nur der Vollständigkeit halber, weil ja nicht jeder mit einem Facebook-Account ausgestattet ist, möchte ich hier nochmal einige Worte veröffentlichen, die ich – nicht zuletzt als Reaktion auf dieses Video – auf eben jener Plattform heute geschrieben habe, und deren Resonanz mich positiv beeindruckt und bestärkt. Danke Dafür.

Wir fassen nochmal das Derbygeschehen zusammen: Die Polizei kriegt die von Ihnen „vorgeschlagenen“ Anreiseroute für die Schalker nicht in den Griff, weil sie u.a. von Nazis belagert wird, zum Teil in einer Gaststätte, die danach zum Selbsterhalt behauptet, es wäre nichts gewesen. Währenddessen werden die friedlich alternativ angereisten gewaltsam am Stadion von der Polizei empfangen und für gesamt schuldig erklärt… Das Naziproblem einer ganzen Region wird zeitgelich zu einem Vereinsproblem des BVB erklärt, mit dem die Polizei nichts zu tun hat. Oder habe ich da irgendwas falsch verstanden?

Für mich wird jedwede Derbyrivalität immer absurder, und – ich weiß, dass diese Meinung nicht auf viel Gegenliebe stoßen wird – ich umarme lieber tausend Dortmundfans als mit irgendwelchen stumpfen Parolen Nazi- und Polizeigewalt diesen Nährboden zu bieten. Alles, was über Gesang hinaus geht, der auch ohne Tod, Hass und Grabschändung auskommt ist für mich in Zukunft tabu. Lieber gründe ich einen Blau-Gelben Fanklub, als an diesen Bürgerkriegsspielchen teilzunehmen. Ich mache bei dem Scheiß nicht mehr mit… Wem das nicht passt, findet den Dislike-Button rechts oben.

Danke,

skAndy

Lesenwerte Reaktionen bzw. Aktionen dazu (wird nach Möglichkeit ergänzt):

Der gemeine Schalker in Dortmund: Selber Schuld!

The villain’s rink: Leben und Liebe dem S04

 

Apropos: Bisher hat übrigens genau eine Person sich genötigt gefühlt, von dem Dislike-Button Gebrauch zu machen. Ca. 10 neue Likes kamen hinzu. Wann gründen wir den Fanclub „Die wilde 13“?

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
Andreas

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