Irgendwie (un)zufrieden!

Endlich wieder Bundesliga, endlich wieder richtiger Fußball. Doch das erste Spiel unserer Mannschaft sollte scheinbar eher der Zerstörung denn der Freude dienen. Nur leider eben nicht der Zerstörung des Gegners, sondern der Zerstörung einiger kurzfristig angewachsener Mythen. Zum Beispiel der uns in den Testspielen angedichteten Sturmprobleme und gleichwohl der nunmehr stabilen Abwehr.

In der Summe aber dennoch positiv, denn eigentlich ist alles beim Alten: Der Hunter trifft, Marica nicht, Jones kassiert weiterhin Karten, hinten zeigt das komplette Team eine insgesamt gute Leistung und doch zappelt der Ball zu oft im eigenen Netz.

Wie auch immer: Man sollte sich auf das Wesentliche besinnen! Wir haben schlussendlich nichts weniger als einen wichtigen Auswärtspunkt bei einer Top-Mannschaft geholt. Es soll angeblich sogar spätere Meister geben, die in Hannover abgeschossen wurden.
Ich bin zufrieden mit dem Spiel; ganz vergessen hatte ich dieses wunderbare Gefühl, dass mich bei einem Treffer unserer Königsblauen ereilt. Doch klar: Ich bin unzufrieden mit dem Ergebnis; der Frust dieser überflüssigen Gegentreffer hätte ruhig in der Verdrängung weilen dürfen!

Doch eben genau das: Wir sollten dem Ergebnis keine all zu große Bedeutung beimessen, dem Spiel schon: Wir werden oben mitspielen. Wir werden um einen Startplatz in der Champions League kämpfen. Noch 33 Spiele, der Endspurt ist eröffnet!

Dank an Sabine für die Nachricht mit dem schönen Titel

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
Andreas

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