Von Jägern und Sammlern

Die Torjägerkanone. Eine Zweifelhafte Angelegenheit. Schließlich ist Fußball ein Mannschaftssport und jeder Torjäger wird dies auch öffentlich so kommunizieren. Trotzdem ist es für den ein oder anderen Fan schön, wenn der beste vermeintlich beste Stürmer aus den eigenen Reihen kommt. So auch für mich. Zu oft habe ich mich in Vergangenheit wundern müssen, warum Schalke in dieser Liste kaum eine Rolle spielt. Lediglich Ebbe und Kevin bildeten eine Ausnahme.

Unser First Klaas steht kurz vor Eroberung dieser Trophäe. Er hat bereits 27 Bundesligatore erzielt. Ein Wert, den nach Horst Hrubesch für den HSV vor 30 Jahren nur Ailton in Bremen und Grafité in Wolfsburg und der schöne Mario in München je einmal erreicht haben. Diese haben, wie der Liste unten zu entnehmen ist, sogar 28 mal eingenetzt. Somit hat Klaas bisher schon fünf Treffer mehr als Ebbe in seiner besten Saison erzielt. Bisher traf in der Bundesliga-Geschichte nur ein Schalker öfter (Klaus Fischer, 29 mal).

Als ich zum Spiel in Augsburg in einer Spelunke am Wanne-Eickler Bahnhof saß, unterhielten sich zwei ältere Herrschaften darüber, dass mit der Mannschaft auch Kuranyi und Sand eine solche Quote erzielt hätten, und der Holländer sich ruhig „verpissen“ könne. Ich glaube, sie sind nicht ganz dicht! Der Hunter ist ein Killer. Und ich bin froh, einen solchen Schützen in unseren Reihen zu wissen, auch, wenn er nächste Saison diese unglaubliche Quote kaum nochmal erreichen wird.

Danke Klaas!

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Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
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