Dearby

Ich heiße die Ruhe vor dem Derby Willkommen. Vermutlich ist es den englischen Wochen und dem vermeintlichen Spitzenspiel am Mittwoch Abend geschuldet, dass sowohl die Bild-Zeitung als auch sämtliche Vorstände sich primär mit anderen Dingen beschäftigt haben, als sich ein großes Vorgeplänkel zu leisten. Wie gesagt: Das ist gut so.

Nicht gut ist, wie ein Großteil der Schalkefans in dieses Derby gehen. Ich kann mich an Zeiten erinnern, wo man in Blau-Weiß um den Abstieg spielte, während die Borussia oben mitmischte. Das Derby aber, so war klar, würde gewonnen werden. Vor allem auf heimischen Boden. Es löst gerade zu einen Würgereflex in mir aus, dass so viele Leute, obwohl wir auf dem dritten Tabellenplatz stehen, und obwohl wir mehr als einmal gezeigt haben, zu welch genialem Fußball wir in der Lage sind, dieses Derby schon herschenken wollen.

Ich bin ein Freund von niedriger Erwartungshaltung. Und auch ich weiß, dass Dortmund sich eine prima Ausgangslage geschaffen hat, um befreit aufzuspielen. Und ich weiß, dass unser Team müde ist, und sich Mittwoch just hat abschlachten lassen. Aber dies hier ist das Revierderby.

Ich erwarte nichts weniger als einen Sieg. Egal wie!

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
Andreas

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