13 Mrz

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust

Hat hier irgendjemand den Faust gelesen? Ich frage für einen Freund, der gestern ein Fußballspiel gesehen hat. Er traut sich nicht richtig zu fühlen. (mehr …)

10 Mrz

Warum die Schalker Fans trotz des unbefriedigenden Ergebnisses am Ende applaudierten.

Gelsenkirchen. Einundzwanziguhrnochwas. Die Stimmung ist gedämpft. Nicht schlecht, aber gedämpft. Die Spieler im blauen Dress werden kritisch von ihren Fans beäugt. Fast alle sind sich einig: Hier muss ein königsblaues Schützenfest her. Alles andere ist nach der bitteren Niederlage im Ligaspiel am Niederrhein zu wenig.

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07 Mrz

Das WEB 0.4 fordert: Kein Machtwort von Tönnies!

Hört ihr das? Hach, diese Ruhe…Ist das nicht schön?

 
Wir spielen nicht besonders effektiv, nicht besonders attraktiv, vor allem aber spielen wir nicht besonders erfolgreich. 

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05 Mrz

Baby you can drive my car

In der Hinrunde war das Spiel gegen Gladbach der Wendepunkt. Nach 5 Niederlagen gewann Schalke zu Hause 4:0. Es war der Befreiungsschlag. Jetzt konnte man wieder oben angreifen.
Und nun? Die ersten 6 Spiele der Rückrunde sind gespielt. Diesmal wurden nicht 5 Spiele verloren. Trotzdem kommt es einem so vor, als stehe man wieder da, wo man die Aufholjagd begonnen hatte. 
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02 Mrz

Verschwörungen und bessere Zeiten

Ich habe ehrlich keinen Bock über München zu reden. Mach ’s aber trotzdem, denn meine unglaubliche These wird Dir die Augen öffnen. Wenn Du das innerhalb der nächsten 10 Minuten an 4 Deiner Freunde weiterleitest, spielt Schalke auch nächstes Jahr wieder international! Und Raúl kommt zurück! Und Matip! Und ein Fremder wird dir in den nächsten 4 Tagen seine Liebe gestehen. (mehr …)

26 Feb

Kurz und Schwer

Ich hege eine Abneigung gegen Heimspiele gegen Hoffenheim. Das hat nichts mit der durchaus vorhandenen Abneigung gegen Hoffenheim zu tun. Vielleicht hasse ich sogar Heimspiele gegen Hoffenheim. Und das ist ganz einfach begründet. Denn jedes Mal, wenn Hoffenheim auf Schalke spielt, verfalle ich in eine seltsame Stimmung. Eine Nachdenkliche. Eine Traurige.

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24 Feb

Was zählt?

#lastnightinbuer Was bleibt zum gestrigen Spiel zu sagen. Vielleicht παιχνίδι παίζεται στο γήπεδο – entscheidend is auf’m Platz.

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21 Feb

Kein Fussbreit…

Einige von euch kennen mich inzwischen recht gut. Lang genug gebe ich nun hier im Internet meine Meinung zum Fußball und seinem Drumherum kund. Nicht alle lieben das. Vor allem die nicht, die die Vokabel Gutmensch gerne nutzen. (mehr …)

20 Feb

Schalke in Köln, Sonntag Abend 17:30

Während die Königsblauen unter der Woche im Europapokal noch in Griechenland höchst erfolgreich waren, stand mit dem 1. FC Köln ein Gegner parat, der sich unter der Woche dem Trainingsbetrieb hingeben konnte.

Köln hatte vor dem Spiel schon 32 Punkte gesammelt. Schalke hingegen nur 25.
Während die Rheinländer auf Platz sechs schielen und damit endlich mal europäisch dabei sein können, versucht sich Schalke weiterhin daran den desolaten Saison-Start auszumerzen.

Wie Torsten in seinem Königsblog so schön schrieb, braucht es dafür einen Punkteschnitt von 1,8 vom eigentlichen königsblauen Saisonstart an Spieltag 6 als man Gladbach mit 4:0 nach Hause schickte. Man erinnert sich eigentlich kaum noch.

Das Spiel selbst war irgendwie zäh. Der Spiegel führt das in seinem Artikel zum Spiel auf die Leistungsdichte im Mittelbau der Bundesliga. Schalke ging in der 2. Minute schon mit 1:0 in Führung. Für mich ist daran erwähnenswert, dass ausgerechnet der Winter-Neuzugang Caligiuri das Tor vorbereitet hatte. Im Zuge dessen Neuverpflichtung, über die ich ein wenig überrascht war, habe ich mir mal die Leistungsdaten angesehen, die man auf transfermarkt.de so findet.

Dabei kam heraus, dass Daniel Caligiuri in 190 Bundesliga Spielen bloß 27 Torvorlagen gab. Was einen Schnitt von etwa 7 Spielen macht.

Bei Schalke ist der Schnitt jetzt auf 4 Spiele verbessert worden. Was mich natürlich erfreut. Erfreut hat mich natürlich auch das 1:0.

Kurz vor der Halbzeit schoss Modeste das 1:1. Was ein wirklich sehenswerter Treffer war. Wohl nicht umsonst streitet er sich dieses Jahr mit Lewandowski von Bayern und Aubameyang von den Gelben um die Torjäger-Kanone.

Damit war das Spiel eigentlich gelaufen. Schalke hätte das Spiel gewinnen können. Da war irgendwie mehr drin. Allerdings muss man auch feststellen das Schalke in den letzten 15 Tagen fünf Spiele hatte und keins davon ging verloren. Mein Bauch sagt irgendwie, dass es dieses Jahr einfach nichts werden wird mit einer Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb über die Bundesliga  im nächsten Jahr.

Allerdings rechne ich mir auch jedes Wochenende einen Wolf, ob man es nicht doch noch schaffen könnte. Und hier im Web 0.4, dem offiziellen Bildungsportal des FC Schalke 04, lasse ich euch teilhaben an meinem viertklässrigen Mathe-Spökes.

Folgende Bundesliga-Partien stehen für Schalke noch an:

FC Schalke 04    –    TSG Hoffenheim
Borussia M´gladbach    –    FC Schalke 04
FC Schalke 04    –    FC Augsburg
FSV Mainz 05        –    FC Schalke 04
FC Schalke 04    –    Borussia Dortmund
SV Werder Bremen    –    FC Schalke 04
FC Schalke 04    –    VfL Wolfsburg
SV Darmstadt 98    –    FC Schalke 04
FC Schalke 04    –    RasenBallsport Leipzig
Bayer 04 Leverkusen    –    FC Schalke 04
SC Freiburg        –    FC Schalke 04
FC Schalke 04    –    Hamburger SV
FC Ingolstadt 04    –    FC Schalke 04

In 13 Partien sind für Schalke noch 39 Punkte drin, mit den bisherigen 26 wären das 65 Punkte. Bedeutet auch, wir können noch 4 Spiele verlieren und ein Unentschieden machen, um auf 52 Punkte zu kommen. Wir können aber auch hier Schluss machen und die 65 Punkte nehmen. Das wäre Champions-League. Aber wir sind der FC Schalke 04, weit weg von maximalem Optimismus. Wir sehen das mal realistisch.

Gehen wir mal davon aus, dass wir fast alle Heimspiele gewinnen und nur eins verlieren, was in sechs Partien 15 Punkte wären.

Mönchengladbach auswärts könnte eine Niederlage werden. 0 Punkte.

Mainz auswärts, müsste dem Selbstverständnis nach ein Auswärtssieg zu holen sein. Ich tippe mal auf ein Unentschieden. 1 Punkt.

Bremen auswärts muss gewonnen werden. Ebenso in Darmstadt. 6 Punkte

Leverkusen könnte eine Niederlage werden. 0 Punkte

Freiburg auch ein Unentschieden. 1 Punkt

Und in Ingolstadt müsste man gewinnen. 3 Punkte

Macht 11 Punkte aus 7 Partien.

Und jetzt obacht:
52 Punkte

Na?

14 Feb

Ein Lichtblick

„Denk ich an Fußball in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht“, so könnte das Motto derzeit heißen. Der Fremdschäm-Faktor rund um die Bundesliga nimmt mit jedem Tag ein bisschen mehr zu. (mehr …)

09 Feb

Darf man eigentlich auch wieder über Fußball reden?

Diese Frage stelle ich mir unwillkürlich bei der derzeitigen Berichterstattung. Die Zeitungen sind seit Tagen voll von den Vorkommnissen, die sich am vergangenen Samstag rund um das Westfalenstadion abgespielt haben. Gerade die Funke-Gruppe in Person des Chefpopul…redakteurs  sticht in der Berichterstattung hervor. Umfragen, wie lange denn bitte die Süd gesperrt werden soll, reißerische Titel a la „Eine Schande für den Fußball“ und seitenlange Berichte über die Vorgänge vor und während des Spiels BXB-RBL. (mehr …)

05 Feb
Auch ein Fliegenfänger. Bild: Norbert Reimer

Nach den Nichtleistungen gegen Ingolstadt und Frankfurt erwarteten die Schalker ein erneutes Desaster. Doch dann geschah dies:

Die erste kleine Parallele zur Hinrunde, als nämlich einer desaströsen Leistung in Frankfurt eine passable Leistung gegen die Bayern folgte, diesmal nur mit dem kleinen, aber feinen Punkteunterschied. Dazu noch war es ein Spiel von allerhöchstem Unterhaltungswert, der von einem soliden Spielaufbau und einer klaren Linie nach vorne bestimmt wurde. Dinge, die man in den letzten Monaten schon vergessen hatte. Auf so einer Basis freut man sich auf die Spiele, die jetzt kommen, wäre da nicht die Sorge, dass es im nächsten Match aus heiterem Himmel wieder lethargisch zugeht. Der S04 war und bleibt leider auch in dieser Spielzeit eine reine Wundertüte.

Dabei fiel das zu befürchtende Gegentor schon nach wenigen Minuten und ausgerechnet nach einem Stockfehler von Badstuber. Zum Glück erwies er sich dann aber im Laufe der weiteren Partie doch nicht als bayerisches U-Boot, sondern war mit Ausnahme dieses Patzers ein bärenstarker Teil einer bärenstarken Mannschaft, aus der man niemanden herausheben kann – es war eine großartige Teamleistung. Hinzu kommt, dass man auch die Schwachstellen der Bayern perfekt analysiert hatte. Als solche Schwachstelle hatte man im Vorfeld offenbar den Torwartangestellten des Gegners ausgemacht und so ist es kein Wunder, dass gefühlt erstmalig in dieser Saison ein Tor durch einen Standard fiel, an der -wie vorauszusehen war- der Torwartangestellte seinen Anteil hatte. Perfekt!

Der Aufreger des Spiels war für mich jedoch eine Szene kurz vor Schluß. Bayern drehte zum Ende hin auf und mit einem gigantischen Tackling gelingt es Nastasic, Müller den Ball zu entreißen. Chance perfekt und fair vereitelt. Wie wurde diese Szene jedoch von Kai Dittmann auf Sky kommentiert? Sehen wir mal davon ab, dass der Reporter als einziger weit und breit ein Foul gesehen haben will, was selbst der eilig zugeschaltete Rückpass-Experte Dr. Markus “ein Spiel dauert 94 Minuten” Merk dementierte. Wenn die steile These des Fouls somit nicht mehr zu halten war, wer bekommt ein Extralob von Dittmann? Matija Nastasic für ein Weltklasse-Tackling? Nein. “Für mich ist Thomas Müller der Mann des Spiels, weil er sich nicht beim Schiedsrichter beschwerte und einen Elfer rausholen wollte”, verlautbarte es aus den Lautsprechern. Meine Güte, das ist auf so vielen Ebenen einfach schlecht. Aber so ist es eben, wenn man bekennende Dortmunder unsere Spiele kommentieren lässt.

Aber regen wir uns nicht mehr über solche Nebensächlichkeiten auf, sondern genießen den Moment. Der Moment übrigens, an dem ich nach ungefähr 20 Jahren lernte, dass das großartige Lied “Bayern” von den Toten Hosen aus der Feder des großartigen Funny van Dannen stammt. Diese wichtige Erkenntnis will ich den getreuen Leserinnen und Lesern natürlich mitgeben, um auch den Bildungsauftrag dieses feinen Blogs zu erfüllen. Glückauf!

28 Jan

Was war das für 1 Leistung?

„Bum Bum Kola“. Das hörte ich am meisten diesen Abend. Oder „langen Hafer“.

 Wie immer, habe ich mir Donnerstag die PK zum Spiel angesehen. Unser leicht mürrisch wirkender Bayer erzählte vorne auf dem Podium von Mut und flach spielen. Gesehen habe ich heute beides nicht. Doch. Mist ich habe die ersten 04.+1 Spielminuten vergessen. Da haben wir gezeigt was geht. Wo der Frosch die Locken hat. Mit ein bisschen Glück steht es da schon 1:0 und das Ding ist vermutlich durch. Als dann aber die 04.+2 Spielminute anbrach, war der Zauber vorbei. Als hätte jemand eine Schalter umgelegt.  (mehr …)

23 Jan

Leider historisch.

Um ist sie nun, die Hinrunde. Und die Bilanz ist zunächst natürlich bitter. Nur 6 Siege stehen 8 Niederlagen und 3 Remis entgegen. Immerhin: Man es also vermieden, mehr als die Hälfte der Spiele zu verlieren. (mehr …)

22 Jan

Rückholaktion

Wisst ihr noch? Am 27. August 2016? Wir spielten in Frankfurt. 1. Spieltag. Auf der Bank saßen Bentaleb, Baba und Embolo, auf dem Feld standen die, mit denen es zuvor nicht so gut klappte. Unter anderem Dennis Aogo. Bis gestern war es das letzte Mal, dass er in der Startaufstellung stand. (mehr …)

21 Dez

Dollarzeichen

Keine Ahnung, ist in allen Schalke-Adventskalendern an den selben Tagen immer das gleiche Gold- oder Silberpapier-Schokolädchen drin? Heute morgen, an diesem aus mehreren Gründen diesigen Tagesbeginn, vom gestrigen Abend noch Wunden leckend, finde ich das Stück, das ich zunächst für ein S04-Emblem hielt – wie gesagt, „diesig“ – welches sich aber dann als sich drehende Onkel-Dagobert-Dollarzeichen-Münze herausstellte. (mehr …)

18 Dez

2016 kann wech

Das beste an der Schalker Fussballwoche war dann wohl die Auslosung für die Europaleague. Die Flaggenhändler in der näheren Umgebung dürften bis zum Spiel gegen PAOK Saloniki einen spürbaren Mehrabsatz von mazedonischen Fahnen verzeichnen. Ansonsten gab es nicht viel gutes festzustellen. Die gefühlte Tradition, niemals die einmal pro Saison stattfindenden zwei Heimspiele hintereinander mit sechs Punkten zu beenden, fand auch in diesem Jahr wieder ihre Fortsetzung. Gab es aber gegen Leverkusen immerhin einen fightenden und mitreißenden Auftritt in Unterzahl, war es gegen Freiburg nur ein ausgesprochen behäbiges Match. Niemand wird Thilo Kehrer einen Vorwurf für seinen Patzer machen, der zum Gegentor machen. Jungen Spielern verzeiht man so etwas, gerade nach seinem zuletzt überragenden Auftritt. Niemand macht der Mannschaft ihr Verletzungspech zum Vorwurf. Sowas kann halt passieren. Ist die Personaldecke im Sturm zu dünn? Vermutlich nicht, denn aus der Jugend drängen auch Spieler für vordere Personen hinterher – Heißsporn und Geldschwimmbadpferdenarr Avdijaj sowie die Jungspunde Reese und Tekpetey können gerade jetzt zeigen, dass sie bereit stehen. Ich selbst als alter Taktikdilettant hätte mir von Beginn an Donis Avdijaj gewünscht, da ich ihn zuvor als engagierter erlebt habe, aber man steckt nicht in der gesundheitlichen Form der jeweiligen Spieler drin.

So ist es dann am Ende nur ein Punkt geworden und wenn man bedenkt, wo man mit durchaus möglichen 6 Punkten aus den letzten beiden Partien stünde, dann ist es schlicht ärgerlich. Aber weil diese 6 Punkte eben möglich waren, stimme ich nicht in den Chor ein, der jetzt schon wieder die Qualifikation für Europa in Frage stellt. Die Mannschaft selbst ist gefestigt und trotz des ein oder anderen enttäuschenden Auftritts, geht die Tendenz dennoch nach oben – nach Weihnachten kommen verletzte und gesperrte Spieler wieder und eine Serie von 5 verlorenen Spielen wird sich nicht wiederholen. Zumal die anderen Teams allesamt auch nicht konstant abliefern.

Also jetzt noch einmal in Hamburg etwas gut machen und dann das Jahr abhaken. 2016 war sowieso in jeder Hinsicht ein Scheißjahr, 2017 wird alles wieder gut.

13 Dez

Die gefühlten drei Punkte

Leon Goretzka sagte am gestrigen Montag, dass sich die Niederlage gegen Leverkusen auch nach einer Nacht Schlaf nicht besser anfühlt. Ich weiß nun, dass es auch nach zwei Nächten immer noch nicht besser wird. Das einzig gute ist, es wird aber auch nicht schlimmer. (mehr …)

09 Dez

Unwort des Jahres 2016

Das frisch gekürte Wort des Jahres 2016 ist „postfaktisch“. In meinen Augen vollkommen zurecht, was mal wieder mit aktueller Berichterstattung über den gestrigen S04 bewiesen wird, die (anders als die tatsächlichen Geschehnisse) die Stimmung überschattet. (mehr …)

08 Dez

Antrag auf Löschungen und Änderungen im Traditionsregister

Gerade in der jüngeren Vergangenheit haben sich ein paar Dinge in das seit 1904 bestehende Traditionsregister geschlichen, welche dringend einer Eliminierung bedürfen. Das Web 0.4 beantragt hiermit die Löschung folgender Registereinträge zum Schutze der nachfolgenden Fangenerationen. (mehr …)