27 Nov

Starke Dortmunder ringen Schalke einen Punkt ab

Dortmund – Es war ein ganz starker Auftritt der Elf von Peter Bosz, die dem großen FC Schalke 04 am vergangenen Samstag im Revierderby immerhin einen Punkt abschlagen konnte.

Dank einer taktischen Raffinesse des niederländischen Fußballtrainers war der BVB in der Lage, das Spiel nicht schon in der 1. Halbzeit aus der Hand zu geben. Die Devise hieß: Angreifen, bevor der Schalker Kreisel ins Rollen kommt. Und das gelang dem jungen Team sehr gut. „Wir haben immerhin vier Tore erzielen können, sind uns aber nicht sicher, ob das am Ende für einen Punkt reichen wird“, gab Co-Trainer Hendrik Krüzen in der Halbzeit vor laufenden Kameras zu verstehen.

Doch die gut stehende Dortmunder Abwehr und etwas Glück sollten die Mühen der Dortmunder belohnen, denn am Ende liess man nur 4 Gegentreffer zu. „Wir sind froh, dass das Konzept des Trainers aufgegangen ist. Das war die passende Antwort auf die Unruhen der letzten Woche“, so Watzke nach der Partie. „Wir hatten natürlich etwas Glück, dass der erste Treffer trotz Handspiel zählte. Aber das gehört eben zum Fußball dazu. Und man möchte sich gar nicht ausmalen, was wir gegen diese Übermannschaft hätten erreichen können, wenn Auba nicht hätte nach Hause müssen, um die Hecke zu schneiden, bevor es endgültig dunkel ist.“

Auch der Trainer selbst zeigte sich nach dem Derby überglücklich: „Es hätte kaum besser laufen können. Wir haben damit gerechnet, dass die Schalker nach der Halbzeit mindestens sechs Tore machen. Deshalb waren wir anfangs etwas besorgt. Als dann aber die dem Spielverlauf unverhältnismäßig kurze Nachspielzeit von 7 Minuten angezeigt wurde, hatten wir wieder Hoffnung. Zeitspiel lohnt sich eben doch!“

Domenico Tedesco, der viel zu unerfahrene Trainer der Schalker muss in des um seinen Job bangen. Obwohl Christian Heidel ihm sein Vertrauen aussprach, lässt die Ansprache von Clemens Tönnies aufhorchen. „Ich habe mich in Grund und Boden geschämt. Wie kann man eine so einen lächerlichen Rückstand im fremden Stadion nicht aufholen? Wir werden erneut alles auf den Prüfstand stellen, was auf den Prüfstand zu stellen ist. Da ist selbst der Busfahrer nicht sicher. Die Zeichen stehen auf Umbruch“, so der 61-jährige aus Rheda-Wiedenbrück.

Der einzige Trost für die Schalker Fans: Amine Harit, der nur ein wenig Zeit schinden wollte, hatte gar keine Schmerzen und kann am Samstag gegen Köln wieder fröhlich über den Rasen rollen.

 

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
Andreas

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Antonietta Wohkittel sagt:

Grossssartigst !!

Elmar Bormacher sagt:

So hab ich das noch gar nicht gesehen! Vielen Dank für die Aufklärung. Sicher, wir hätten die zweistellig aus dem Stadion schießen müssen.

Ich hab das direkt mal mit ein paar Glückwünschen an meine Lieblingszecken versendet.

Glück Auf und dankeschön!

Stefan Pietzner sagt:

Ich lach mich weg! Wie GEil!!!!

kami sagt:

Hecke schneiden:-)

Eurofighter sagt:

Endlich mal keine Fakenews! Endlich die objektive Berichterstattung, die ich mir schon so lange Wünsche! Toller Job! Danke!

Derbysieger sagt:

Herrlich!

Milan sagt:

Wie geil ist das denn??? Ich Fall vom Stuhl!!!

Paselucky sagt:

Es gibt ihn noch. Den seriösen Sportjournalismus. Selten ein solch sachlich und fundierten Bericht gelesen

Carsten Grawunder sagt:

Solche Moderatoren wünscht man sich, wäre jemand für die Expertenrunde bei Sky.
Dann gäbe es wenigstens einen Experten.

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