05 Aug

Kevinismus

Ende Juli ging es durch die Schlagzeilen: Das (vermeintliche Un-)Wort Alpha-Kevin. Am Ende hiess es, es sei diskriminierend. Mag sein. Aber irgendetwas scheint ja dran zu sein.

Kevin Trapp beispielsweise, der Abklatsch-Kevin, verlässt die Bundesliga nicht etwa Richtung Top-Liga, sondern begibt sich freiwillig in das Team von Ehren-Kevin Ibrahimovic.

Kevin de Bruyne hingegen, neuerdings nach Meinung vieler der Allstar-Kevin, soll angeblich ein lukratives Angebot aus England haben und könnte noch in dieser Transferperiode aus Wolfsburg verschwinden. Er zögert noch. Naja, irgendwie verständlich. So kann er wenigstens einmal in der Saison im geilsten Stadion der Welt spielen!

Kevin Prince Boateng beispielsweise, jüngst von einem renommierten Schalker Fußballblog als AGFA-Kevin betitelt, ist nicht etwa mit seinem bösen Knie durch den Lissaboner Medizincheck gerauscht, wie es portugisische Medien erfahren haben wollen, nein, er wollte die Rechte an seinen Bildern selbst vermarkten. Klingt logisch. Zumindest für Kevins.

Kevin Kuranyi, einst umstrittener Held auf dem Berger Feld, doch sicher bald schon als Abstiegs-Kevin bekannt, wechselt zurück in die Bundesliga. Äh, ja, herzlich Willkommen, schön dich wiederzusehen. Irgendwie war Moskau gefühlt näher.

Und Kevin Großkreutz, der Abfuck-Kevin, streitet sich indes mit der Liebe seines Lebens, und findet diese jetzt tatsächlich doof. Hätte er doch mal irgendwann vorher einen von uns gefragt…

Die Liste ist sicher endlos, und nicht nur auf unseren Lieblingssport zu beschränken. Ergänzungen sind herzlich willkommen.

 

P.S.: Wir entschuldigen uns schon mal vorab unaufgefordert bei unserem großartigem Hoster und Web 0.4 Nerd Schimanski (Auch Apache-Kevin genannt). Aus Gründen.

 

 

 

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
Andreas

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andres sagt:

den Literathurensöhnen (und Töchtern) sei an der Stelle Lionel Shrivers ‚Wir müssen über Kevin reden‘ ans Herz gelegt
auch wenn der nicht zum Lachen ist
(sorry, aber die Werbung konnte ich mir nicht verkneifen)