Zurück in die Zukunft

Rückblicke NACH einem Ereignis?? Pah, die kann jeder! Das Web 0.4 blickt daher schon VOR dem Beginn der Rückrunde zurück auf eben diese. Viel Spaß und denkt daran, uns an evtl. Wettgewinnen zu beteiligen! Für Verluste beim Wetten übernehmen wir allerdings keine Haftung.

Hamburger SV- FC Schalke 04 1:3
„Geht das schon wieder los“ dachten sich die Schalke-Fans, als Lasogga nach 35 Sekunden den Führungstreffer für den HSV erzielte. Doch Oliver Kreuzer hätte den Hunter auf der Rechnung haben sollen, dann hätte er nicht im Halbzeitinterview schon wieder auf die Europapokalplätze geschielt. Mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von 04 Minuten dreht Huntelaar das Spiel und sorgt für einen gelungenen Saisonauftakt. Blöd jedoch: Beim Sprung über die Werbebande nach dem dritten Treffer kommt er unglücklich auf und verdreht sich das Knie – drei Wochen Pause! Thorsten Rarrek hat angefangen zu Rauchen.

FC Schalke 04- VfL Wolfsburg 1:0
In seinem ersten Spiel nach der Rückkehr wird Lewis Holtby unter fairem Applaus in der 68. Minute für Max Meyer eingewechselt. 90 Sekunden später sieht er Jeff, spielt einen Klasse-Pass, bleibt im Rasen hängen, reißt sich das Innenband und fällt drei Monate aus. Thorsten Rarrek ist auf Roth Händle ohne Filter umgestiegen. Ach so: Jeff trifft und Schalke gewinnt.

FC Schalke 04 – Hannover 96 2:0
Nach einem unglücklichen Trainingszusammenprall fallen kurzfristig Adam Szalai und Fritz-Kevin Boateng für das Spiel gegen Hannover aus. Donis Avdijaj kommt zu seinem Bundeligadebüt und erzielt beide Treffer zu einem verdienten Sieg. Nicht im Kader bei den Gästen stand im übrigen Christian Pander. Auch nach stundenlangem Gut-Zureden war er nicht bereit in den Bus zu steigen und in das (O-Ton:) “Knieseuchengebiet Gelsenkirchen“ zu fahren.

Bayer 04 Leverkusen-FC Schalke 04 1:1
Doppelpack von Sidney Sam.

FC Schalke 04 – 1.FSV Mainz 05 6:0
Der wieder genesene Huntelaar schießt vier Tore und ist natürlich Mann des Tages. Als ihm Kyriakos Papadopoulos vor der Nordkurve auf den Rücken springen will, schießt noch mal etwas in den Rücken – die Hexe! Drei Wochen Pause. Thorsten Rarrek ist nun bei zwei Schachteln am Tag. Die weiteren Tore erzielten Matip und Christoph Moritz. Seinem Trainer hat die Aussage „Ich wollte unbedingt gegen meinen Ex-Club treffen“ nur bedingt gefallen. Glaubt man dem Mainzer Umfeld, konnte Moritz danach zwei Wochen nicht sitzen….

FC Bayern München- FC Schalke 04 0:1
Endlich! Nach gefühlten 04 Jahren haben die Bayern mal wieder verloren. Mann des Tages war Ralf Fährmann mit 41 abgewehrten Schüssen. Das youtube-Video „Fährmann One Man Show vs. Munich“ hat innerhalb einer Nacht doppelt so viele Klicks wie das des Welttorhüters gegen Porto. Vor allem der auf dem Platz sitzende, weinende Mandzukic wird ein weltweites Onlinethema. Den Siegtreffer erzielte Jan Kirchhoff in seinem ersten Spiel für Königsblau. Leider bekam er bei der missglückten Abwehraktion des Welttorhüters einen Schlag auf den Knöchel und muss wohl erst mal kürzer treten. Warten wir mal das MRT ab! Oh, Bänderriss! Bei Domian meldet sich ein Thorsten (49) zum Thema „Stress und Überlastung“

FC Schalke 04- 1899 Hoffenheim 4:3
„Dieses Mal verschlafen wir die zweite Halbzeit nicht, so wie im Hinspiel.“, versprach Jens Keller vor der Partie. Und er sollte Recht behalten. Die Knappen drehten auf und konnten durch Meyer,Draxler und Farfan drei Treffer in der ersten Viertelstunde der 2. HZ verbuchen. Einziger Wermutstropfen: Man verschlief dieses Mal die erste Hälfte und lag bereits 0:3 zurück. In der 88. Minute verunglückte dem eingewechselten Tim Wiese ein Abstoß, Kevin Fritz Boateng sagte artig „Danke“ und vollendete zum 4:3 Endstand. Trotz intensiver Zurufe aus 50.000 Kehlen war Wiese nicht zu einer Ehrenrunde durch die Veltins-Arena zu bewegen.

FC Augsburg – FC Schalke 04 1:0
Ausgerechnet Halil!

FC Schalke 04 -Eintracht Braunschweig 2:1
Ein echtes Spitzenspiel! Platz 1 gegen 2! Also, wenn man nur die Rückrundentabelle als Maßstab nimmt. Für die bis hierher ungeschlagenen Braunschweiger war der FC Schalke an diesem Tag  aber eine Nummer zu groß. Die Tore  schossen Goretzka und Huntelaar, der sich beharrlich weigerte auch nur ein wenig zu jubeln. Die Verschwörungstheoretiker sahen darin den nahenden Abschied des Torjägers. “Ich wollte mich nur nicht wieder verletzen“, sprach der Hunter in die Mikros, um sich kurz danach in der Dusche lang zu machen. Leichte Gehirnerschütterung, zwei Wochen Pause. Thorsten Rarrek schafft die Schicht nur noch mit viel Baldrian.

Borussia Dortmund – FC Schalke 04 0:4
Das 166. Revierderby sollte in die Geschichte eingehen. Nicht wegen des Ergebnisses, das gab es ja vor einigen Jahren schon mal. Nein, erstmals wurde die Begegnung über zwei Tage ausgetragen. Die konspirative Anreise der Ultras GE (man sprang mit Fallschirmen direkt vor die Nordtribüne) dauerte halt etwas länger. So konnte der Anstoß erst um 22:30 Uhr MEZ erfolgen. Die Polizei sprach hinterher dennoch von einem ruhigen Revierderby, auch da Teile der Lüdenscheider Ultraszene relativ schnell verschwunden waren. Ob es an der frühen 0:3 Führung der Gäste lag (Tore: 2-mal Meyer (2.; 04.) und Höwedes (7.)) oder am zeitgleich stattfindenden Heimatabend der „Kameradschaft Do-Derne“ konnte bis heute nicht geklärt werden. Den Schlusspunkt setzte Kevin G. mit einem fulminanten Kopfball in den Winkel. Leider den des eigenen Tores! Der schöne Roman war ordentlich geschockt. Im Interview sagte G. nur: „Ich schäme mich für garkain, nichma für mich!!“

FC Schalke 04- Hertha BSC 1:1
Die frühe Gästeführung durch Baumjohann egalisierte Papadopoulous kurz vor Schluss. Eigentlich berührte den Eckstoß von Farfan niemand mehr, die Fernsehbilder beweisen jedoch, dass der bullige Innenverteidiger alleine durch seinen Blick dem Ball eine völlig andere Flugbahn gab. Deswegen entschloss sich die DFL, den Treffer dem Griechen zuzuschreiben. Die Boulevardpresse hat nun mit „Papa Geller“ einen neuen Aufmacher.

SV Werder Bremen – FC Schalke 04 0:1
Ein Pflichtsieg beim Tabellenvorletzten. Uchida trifft mit einem Gewaltschuss aus 28 Metern ins rechte obere Eck. Die Gerüchte, dass er lediglich die Seite wechseln wollte,  hielten sich jedoch hartnäckig.

FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt 5:0
Der Halbfinaleinzug in der Champions League scheint offenbar auch die Leistung in der Bundesliga zu beflügeln. Der Adler wurde buchstäblich zerrupft. Klaas-Jan Huntelaar setze sich mit seinen Saisontreffern 11-15 auf Platz 04 der Torjägerliste. Das war bisher noch keinem Spieler bei lediglich sieben Einsätzen gelungen!

VfB Stuttgart- FC Schalke 04 0:2
Der Hunter erstmals mit zwei Spielen hintereinander über die vollen 90. Minuten. Dazu noch zwei Treffer. Was will man mehr? Gut, die Oberschenkelzerrung aufgrund der ungewohnten Belastung hätte man sich sparen können. Aber das dauert ja nicht lange! Thorsten Rarrek ist nun ungewöhnlich oft bei der Sportpsychologin.

FC Schalke 04 – Borussia M’gladbach 2:1
Die Verletzung von Klaas erwies sich dann doch als kleiner Riss in der Muskulatur. Ein Einsatz in diesem sehr wichtigen Spiel war somit ausgeschlossen. Da auch Roman Neustädter verletzungsbedingt gegen seinen alten Club ausfiel, musste Antony Annan ran – und traf zweimal zum vielumjubelten Sieg gegen die Fohlen. Thorsten Rarrek und Theresa Holst geben ihre Verlobung bekannt.

SC Freiburg- FC Schalke 04 0:1
Klaas is back! Wie es sich für einen Weltklassestürmer gehört, braucht der Hunter nach seiner Einwechselung nur einen Ballkontakt, um den Siegtreffer zu erzielen. Durch die gleichzeitige Niederlage der schwarz-gelben gegen Hoffenheim (Salihovic traf viermal per Elfmeter) stand es somit fest: Der FC Schalke wird auch in der nächsten Saison in der Champions League vertreten sein.
Platz 3 ist den Königsblauen nicht mehr zu nehmen.

FC Schalke 04- 1.FC Nürnberg 0:4
Eine tolle Party in Gelsenkirchen. Die königsblauen Anhänger feierten ihre Mannschaft 90 Minuten, ehe sie den Nürnberger Freunden zum Klassenerhalt gratulieren konnten. Durch die Niederlage in Mainz konnten die Franken am HSV vorbeiziehen, der nun gegen den FC St. Pauli in der Relegation antreten muss. Wild schäumende Hamburger sprachen anschließend von Wettbewerbsverzerrung. „Davon will ich nichts hören, immerhin haben wir noch ein Endspiel vor der Brust!“, sagte der mit neun Jugendspielern angetretene Jens Keller nach der Partie.

Henning

Henning

Fakten:
Movember-Beauftragter | Jahrgang '79 | Wohnhaft in Herne, der Perle Westfalens | Enkelaus Kohle und Stahl | Unheilbar 19. Mai-geschädigt | Meister 20..
Henning

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