05 Feb

Glücksprojekt Rückrunden-Wochen 2 & 3

Nachdem es in der ersten Woche der Rückrunde eine Entspannung des kollektiven Schalker Gemüts in Bezug auf Identifikation, Freude und Unzufriedenheit gab, geht es nun wieder bergab. Nach dem 0:0 gegen Augsburg ergaben sich folgende Mittelwerte: Unzufriedenheit: 3,45; Freude: 1,74; Identifikation: 3,37; Bedeutsamkeit für die restliche Saison: 3,63. Damit lagen eigentlich alle Werte im unteren Mittelbereich (bzw. im oberen Mittelbereich bei der Unzufriedenheit).

Und dann kam das 1:2 gegen Fürth und bescherte uns einen neuen Rekordwert in Unzufriedenheit mit 4,31. Dieser Wert ist ein wenig höher als der Wert nach der Heimspielpleite gegen Freiburg, welche in der Hinrunde eine Serie aus sechs sieglosen Bundesligaspielen fortsetzte und schließlich die Entlassung von Huub Stevens nach sich zog. Die aktuell gefühlte Freude ist etwas höher als damals: Der Mittelwert ist 1,37 – ebenso die Identifikation mit 3,30. Im Falle der Identifikation wundert mich das ein wenig. Ich habe in dieser Woche zum ersten Mal bei den Identifikationsitems nicht einen der oberen Werte angekreuzt: Die beschissene sportliche Situation, ein Trainer, der mich konzeptionell und emotional alles andere als vom Hocker reißt, Viagogo, die Aussagen von Jones und die schmerzhafte Auseinandersetzung mit den alten Zeiten und den „echten Schalkern“ Asa und Buyo lassen mich richtig auf Distanz zu meinem Verein gehen.
Aber genug Exkurs in meine persönliche Gefühlswelt und zurück zu den harten Zahlen: Die eingeschätzte Wichtigkeit für den Rest der Saison markiert mit 4,30 den vierthöchsten Wert der bisherigen Saison. Wobei… lassen wir doch auch lieber das mit den harten Zahlen. Dieses Suhlen in den schlechten Werten macht uns ja auch nicht unbedingt glücklicher, oder?

Einzig die Zahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen stellt einen Grund zu Freude dar: Mit 67 in vorletzter Woche und 69 in der letzten Woche steht das Glücksprojekt immer noch besser da als wir uns das anfangs vorgestellt hatten. Danke dafür.

RR_3

Mathias

Mathias

Forschungsbeauftragter a.D.
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