23 Jan

Glücksprojekt Rückrunde Woche 1

Eine aufregende Woche liegt hinter uns: Da wäre zunächst die Tatsache, dass es endlich wieder losgeht. Dann sind da noch der allgemein nicht übermäßig euphorisch stimmende Transfer von Raffael und das völlig verrückte Spiel gegen Hannover.

Gerade aufgrund des Spiels gegen Hannover war ich besonders gespannt auf die Ergebnisse des Glücksprojektes in dieser Woche. Das Spiel, so mitreißend es auch war, hat sicher dem oder der einen oder anderen auch Kopfzerbrechen und Sorgen bereitet.

Um es kurz zu machen: Es geht aufwärts in der Befindlichkeit der 67 Schalker, die in dieser Woche teilgenommen haben. Nach sechs Wochen in Folge war in dieser Woche nun endlich mal wieder die Freude größer als die Unzufriedenheit. Dennoch bleibt die Unzufriedenheit auf einem relativ hohen Niveau. Auch der Trend bei der Identifikation zeigt nach oben. Die Bedeutsamkeit der Woche für die gesamte Saison mit einem Mittelwert von 3,65 als mittelmäßig hoch eingeschätzt.

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Nach nunmehr zwanzig Wochen Glücksprojekt wird es auch wieder Zeit für ein weiteres Zwischenfazit. Die Unzufriedenheit über alle 20 Wochen hinweg bleibt mit einem Gesamtmittelwert von 2,37 deutlich unter dem Skalenmittelpunkt 3 – sie ist also nicht besonders hoch. Die Freude liegt mit einem Gesamtmittelwert von 2,99 ziemlich genau auf dem Skalenmittelpunkt – d.h. die Saison hat uns zwar glücksmäßig nicht vom Hocker gerissen, aber mittelmäßig glücklich gemacht.

Und was sagt eigentlich die Freude und Unzufriedenheit vorher? Wie kommen die Gefühle zustanden bzw. wovon sind sie abhängig? Ein Inbeziehungsetzen der Daten des Glücksprojekts mit dem sportlichen Abschneiden von Schalke spricht dafür, dass Freude und Unzufriedenheit sehr stark vom aktuellen sportlichen Erfolg abhängig sind (für Interessierte mit statistischem Vorwissen: die Korrelationen liegen bei ,728 bzw. -,633). Die Identifikation hingegen wird nicht ganz so deutlich durch den sportlichen Erfolg vorhergesagt (Korrelation: ,596). Hier scheinen auch noch andere Dinge, jenseits des sportlichen Erfolges, eine Rolle zu spielen.

Mathias

Mathias

Forschungsbeauftragter a.D.
Mathias

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