25 Sep

Glücksprojekt – Woche 6

Don’t believe the hype. Nach dem die Blauen nach der Champions-League-Partie gegen Piräus medial ziemlich hochgejazzt wurden, kam die Ernüchterung gegen die vermeintlichen Super-Bayern.

Die 97 Glücksprojekt-Teilnehmer in dieser Woche gaben ihre Einschätzungen unbeeindruckt vom CL-Hype ab. Die Chancenlosigkeit und der teilweise fehlende Kampfgeist gegen die Bayern scheinen die aktuellen Ergebnisse des Glücksprojekts dominiert zu haben.

So zeigt sich, dass die Web04-Gemeinde noch nie so unzufrieden war wie nach dieser Woche. Schlimmer noch – die Unzufriedenheit ist zum ersten Mal größer als die Freude (die ihrerseits ein Rekordminimum verzeichnen muss).

Einzig die Einschätzung der Bedeutsamkeit der vergangenen Woche hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht verschlechtert. Vielleicht zeigt sich hier doch ein kleiner Einfluss des Champions League Spieltags?

Darüber hinaus verzeichnet sogar die blau-weiße Identifikation einen statistisch signifikanten Rückgang. Vielleicht fiel es einigen dieses Mal schwerer, sich mit den in der zweiten Halbzeit nicht kämpfenden Schalkern zu identifizieren?

 

Wie dem auch sei, die bestimmende Emotion in dieser Woche ist Verärgerung. Wieder Rekordwert! Neben einer generellen Angepisstheit ist allerdings auch die Ängstlichkeit so hoch wie nie zuvor in dieser Saison.

Nach Meinung unserer fleißigen Teilnehmer gibt es also einiges wiedergutzumachen. Drei bis 14 Tore gegen Mainz würden sicher helfen, oder?

Mathias

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Forschungsbeauftragter a.D.
Mathias

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David04 sagt:

Hmm, hätte mehr Schwankungen in der „Bedeutsamkeit für die Restsaison“ erwartet. Weil man eben wieder, wie letztes Jahr, gegen ein anderes Top-Team chancenlos war. Für mich persönlich war das sehr ernüchternd. Nicht die Niederlage an sich, aber ihre Art und Weise.

skAndy sagt:

Ja, aber man muss ja das Gesamtpaket sehen. Wir haben das erste CL-Spiel gewonnen. Das war SUPER-wichtig…Wichtiger, als ein Sieg gegen Bayern…

Mathias sagt:

Ich glaube, wie skAndy auch, dass der Cl-Sieg da in die Beurteilung mit reingespielt hat – auch wenn ich das Spiel als ebenso ernüchternd erlebt habe. Aber vielleicht spielt man ja auch nach Niederlagen die Bedeutsamkeit dieser immer runter – so als Optimismus-Strategie: „Zwar verloren, aber es kommen ja noch total viele Spiele“.