09 Jan

Was macht eigentlich …? Folge 5: Kyriakos Papadopoulos

Aus der Festschrift zum 50. Geburtstag des griechischen Staatspräsidenten Kyriakos Papadopoulos:

Kyriakos Papadopoulos wurde am 23.02 1992 in der griechischen Stadt Katerini geboren. Liebevoll wurde er zu seiner aktiven Fußballlaufbahn Papa genannt. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen 44 Kindern auf einer Rinderranch in Athen. Papas erster Klub in seiner Heimat hieß GAS Svoronou. Hier kickte der smarte Grieche mit dem krassen Body in der Amateurliga, bis er Mitte 2007 bei Olympiakos einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010 bekam.

Am 23. Juni 2010 wechselte er zum FC Schalke 04, wo er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014 unterschrieb, der im Juni 2011 vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert wurde. Sein erstes Bundesliga-Spiel für die Knappen bestritt Papadopoulos am 1. Spieltag der Saison 2010/11 gegen den Hamburger SV. Am 17. Dezember 2011 erzielte Papadopoulos am 17. Spieltag der Saison 2011/2012 beim 5:0-Heimsieg gegen Werder Bremen seinen ersten Bundesligatreffer für Schalke in seinem 34. Einsatz zum zwischenzeitlichen 4:0.

Genau dieses Tor war die Initialzündung zur steilsten Karriere eines Griechen in der gesamten Bundesligahistorie. Vergessen waren fortan Leute wie Otto Rehakles, Angelos Charisteas oder die schöne Helena.

Papadopoulos schoß in der Rückrunde der Saison 2011/2012 noch satte 14 Tore (8 per Kopf, 6 mit Schienbein, alle mit Gewalt). Leider reichte es in dieser Saison dennoch nicht zur langersehnten Meisterschaft für die Königsblauen. Aufgrund Ihrer jeweils 30 gelben Karten, saßen Papa und 2 weitere Stammspieler der damaligen Truppe (Jones und Sarpei) beim Saisonfinale in Bremen ihre 6. Gelbsperre der Saison ab und somit nur auf der Tribüne. Das Ergebnis dieses Spiels spielte nur eine Nebenrolle. Schalke gewann denkbar knapp mit 1:0, Jones und Sarpei provozierten die Bremen-Fans mit Anti-Tim-Wiese-Parolen, da dieser sich drei Wochen vor dem Spiel zu einem Coming-Out entschlossen hatte, und wurden daraufhin lebenslänglich gesperrt. Papa stemmte sich jedoch mit einem Arm gegen den Zaun der Bremer Fans und konnte so eine Eskalation der Situation verhindern. Er erhielt für diese edle Tat das Bundesverdienstkreuz vom damaligen Bundespräsident Rudi Assauer, der die Nachfolge von Christian Wulff angetreten hat.

Einen seiner größten Erfolge feierte der Gyros-Koloss im Mai 2012 mit den Königsblauen, als ihm im Finale der Europa-League das goldene Tor in der Nachspielzeit gegen Manchester United gelang. Schalke siegte unter dem damaligen Trainer Huub Stevens 2:1 – dies bedeutete gleichzeitig den zweiten Europacup-Erfolg unter Huub Stevens und dessen Karierreende. (vgl.: „Die Geschichte wiederholt sich„)

Unter dem neuen Spieler-Trainer Raúl reifte Papadopolous in der Saison 2012/2013 zum absoluten Führungsspieler. Neben Papa waren Spieler wie Klaas-Jan Huntelaar, Benedikt Höwedes und Lewis Holtby verantwortlich für die erste Schalker Meisterschaft seit fast sechzig Jahren. Schalke wurde in den darauf folgenden Jahren noch weitere zwei mal Meister. Papadopolous war in dieser Zeit ein wichtiger Baustein des Erfolges.

Im Alter von nur 28 Jahren beendete Papa seine aktive Laufbahn als Fußballer. Dem Sport jedoch blieb er weiter treu. Begleitet von seinem langjährigen Freund und späteren Manager Hans Sarpei widmete er sich fortan dem Ultimate Fighting. Dieses Kapitel schloss er aber nach einem Jahr wieder, weil er immer gewann und ihm langweilig wurde.

Neben seiner sportlichen Karriere feierte Papadopolous große Kinoerfolge. „Willst du Stress mit Papadopolous?“ spielte über 10 Milliarden Euro in die Kinokassen. Das Geld spendete Papa dem griechischen Volk und konnte so eine Pleite des klammen Staates im letzten Moment abwenden.

Seit April 2037 ist Papa griechischer Staatspräsident. In seiner nun 5–jährigen Amtszeit stieg Griechenland zur Wirtschaftsnation Nr. 1 auf. Er beendete den Nahost- Konflikt, alle Kriege und sämtliche humanitäre Katastrophen auf der Welt…. und das nur, weil er einfach mal dazwischen haut.

Das meistgekaufte Fußballfachmagazin Deutschlands „Web 0.4“ gratuliert herzlichst zum 50. Geburtstag und wünscht alles Gute.

Glück auf Papa!

Björn

Björn

Spielerkultbeauftragter a.D. und Gründungsmitglied
Björn
Marius sagt:

Ganz, ganz, ganz ganz großer Text!!!

David04 sagt:

Wahnsinn!

Joel sagt:

Das ist wieder mal so geil! Danke!

Strom sagt:

Top, Marcelo! Wobei „die schöne Helena“ niemals vergessen ward!

schalker71 sagt:

Ich schreib mal was Vernünftiges, wenn meine Tränen getrocknet sind – Freudentränen! Unfassbar großer Spocht!

eakus1904 sagt:

Danke für diesen Text! Genial!

RWDJojo sagt:

Super!!!

derwahrebaresi sagt:

πολύ μεγάλες κινηματογράφος

EuroFighter sagt:

WOHER WEISST DU WAS ICH TRÄUME???

Carlito69 sagt:

Einfach nur klasse!