Was macht eigentlich…? Folge 2: Victor Agali

Victor Agali, Dekan an der Universität in Gladbeck-Zweckel, Erfinder des trojanischen Pferdes und seines Zeichens viel umstrittener Stürmer, wollte von 2001-2004 für den großen S04 auf Torejagd gehen. Immerhin erzielte er in 54 Ligaspielen 14 Treffer und hatte großen Anteil am Gewinn des DFB Pokals im Jahre 2002. Er schoss ein Traumtor zum wichtigen 2:1 gegen Bayer Leverkusen und ebnete den Königsblauen den Weg zum Triumph.

Victor, von seinen Konkurrenten in der Liga liebevoll „Vicky“ genannt (insbesondere von den Bayern-Spielern, denen sein Gardemaß imponierte), hatte nicht immer den einfachsten Stand in der Fußball-Bundesliga. 4 mal flog er insgesamt vom Platz und seine Gegenspieler klagten über seine unfaire Spielweise. Auch im Pokalfinale 2002 hielt er nicht über die komplette Spielzeit durch und ließ sich zu einer rot-würdigen Aktion gegen seinen Gegenspieler Diego Placente hinreißen.

Neben dem großen FC Schalke kickte Victor noch für Hansa Rostock, Nizza, einige türkische Vereine, auf Zypern und landete schließlich in der Saison 2010 beim chinesischen Klub Jiangsu Sainty.

Ach, und bevor ich es vergesse: Agali wurde im April 2004 wegen eines Fehlverhaltens während seiner Rehabilitation nach einer Verletzung seitens des FC Schalke fristlos gekündigt! Im Sommer des gleichen Jahres nahm er mit Nigeria am Afrika Cup teil, obwohl er nach einer Nichtberücksichtigung für die WM 2002 seinen Rücktritt erklärt hat. Danach sollte er nie wieder für die Nigerianer spielen.

2010 machte er Schlagzeilen, weil er in Amsterdam festgenommen wurde, weil er gefälschte Papiere bei sich gehabt haben sollte. Aktuell ist der 32-jährige, der 2000 immer hin „Fußballer des Jahres in Nigeria“ war, vereinslos.

So richtig ist er irgendwie nie auf Schalke angekommen, stand er doch immer im Schatten von Leuten wie Mpenza und Sand.

Jesus liebt Euch

Euer Marcelo

P.S: Ich möchte nochmals auf meine Voraussage in der Pukki-Themenwoche verweisen, bezüglich des Gewinns der Euro League. Nachdem Huub nun zurück ist, steigen die Chancen auf unsere Party in Bukarest im nächsten Jahr enorm an… Geschichte wiederholt sich also doch!!!!!!

Björn

Björn

Spielerkultbeauftragter a.D. und Gründungsmitglied
Björn