Was macht eigentlich …? Folge 1: Sascha Wolf

Sascha Wolf ist vielen Fußballfans vielleicht kein Begriff mehr, aber ich habe ihn aus einem ganz bestimmten Grund für Folge 1 auserwählt. Er war Teil meiner ersten richtigen Saison als Dauerkarteninhaber.

In der Saison 1998/99 erhielten Strom und ich die erste Freigabe unserer Eltern für eine Dauerkarte in der Nordkurve. In dieser Saison absolvierte Sascha 14 Spiele für den FC Schalke 04 und traf dabei drei mal ins Schwarze. Aufgrund seiner tiefen Verbundenheit zum Ruhrpott und seinem etwas plumpen Umgangston wurde er schnell zum Sympathieträger auf Schalke. Immer wieder wurde seine Einwechslung lautstark gefordert.

Nach der Saison wurde ihm kein neuer Vertrag angeboten, doch Sascha heulte nicht etwa herum. Er wollte mehr Spielzeit und die konnte Ihm damals niemand garantieren. Eine Saison blieb er noch, dann wechselte er zu RWE, dann zu SWE und schließlich landete er bei der Reserve von Fortuna Düsseldorf. Er hat sich somit für’s Fußballspielen entschieden und nicht – wie ADALBERT Streit – für die Moneten (Obwohl ich die Nummer langsam amüsant finde. Wie wäre es mit ner Streit-Themen-Woche?)

Ich will jetzt auch gar nicht die ganze Karriere von Sascha Revue passieren lassen. Manchmal denke ich mir nur, dass gerade so ein Spieler in unseren Reihen fehlt. Er hat Strom und mich damals fasziniert. Er kam rein und hat alles gegeben. Das haben die Fans belohnt. Gerade in der Diskussion um Frau Neuer musste ich häufig an Ihn denken. Geld und Titel müssen auch im Leben eines Fußballers nicht alles sein. Übrigens betont Sascha Wolf bis heute, dass Schalke seine große Liebe ist.

Nach seiner aktiven Karriere war Sascha Wolf bei Westfalia Herne Co-Trainer unter Klaus Täuber. Zum Saisonwechsel wurden Sie jedoch von Jugendtrainer Ulrich Reimann abgelöst. Was er jetzt macht, weiss wohl nur Hans Sarpei.

Jesus liebt euch!

Euer Marcelo

Björn

Björn

Spielerkultbeauftragter a.D. und Gründungsmitglied
Björn