Glück auf, Black Beauty!

Hans Fallada, Hansi Hinterseer oder Hans Albers, sie alle haben internationalen Rang erreicht und stehen immer in der ersten Reihe. Nur Schalke scheint seinen Hansmann zu einer ewigen Nummer Zwei zu machen: Hans Sarpei.

Warum verwehrt ein Trainer der weiblichen Fangemeinde den Anblick langer athletischer Beine, schwarzer schwungvoller Haare und ein Lächeln mit elfenbeinweißen Stoßzähnen? Wollte Felix Magath die westafrikanische Gazelle als Muse in seiner unmittelbaren Umgebung wissen? Vielleicht sind Blau und Weiß einfach nicht Hansis Farben. Neben Muskellegende Bordon und Opa Raul ist doch er der einzige Eyecatcher im 04-Kader. Alle weiblichen Augen blicken nun auf den neuen Pferdeflüsterer Rolfe Rangnick. Neuer Trainer, neuer Hans im Glück. Auf dass er das wilde Rennpferd aus seiner Box befreie und auf der frischen Weide der Arena die Waden des Gegners abgrase.

Die Frauen sind heiß. Am liebsten würden sie gleich ihre Steigbügel aus der Tasche holen und den unzahmen Vollblüter bändigen. Alle Spielermütter stehen an Waschmaschinen und Bügelbrett bereit, um das verschwitzte, noch warme Trikot eines Hans Sarpei säubern und glätten zu dürfen. Die femininen Exponenten der Schalker Fangemeinde warten sehnlichst auf den Schleudergang (40 Grad, Buntwäsche). Der Waschbrettbauch soll noch lange an Gelsenkirchener Luft trocknen und es wäre allen zu wünschen, dass der Hans auch mal wieder wild sein darf.

 

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