Endlich Pause…
Endlich Länderspielpause… Wurde auch Zeit, nach diesen langen, zähen Wochen der ersten Saisonphase 2010/2011. Zeit, die Wunden zu lecken, noch knapp 30 Stunden Gelegenheit für nette Landausflüge mit individuellem Shopping… das wird gut tun. Insgesamt ist ja alles so gerade noch mal gut gegangen. Den Relegationsplatz so eben vermieden, da unten in trauter Schicksalsgemeinschaft mit dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart, die sich auch beide mehr vorgenommen hatten… Selbst die Bayern und Bayer nicht up to date, auch Werder nicht, und, ja gut, der HSV doch. Wir haben einen Torschützen auf dem zweiten Platz der Torschützenliste, jawoll, und er spricht spanisch. Der BvB hat auch nur ein Tor weniger reingekriegt als Schalke. Bereits sechs Punkte von den Europa-Plätzen entfernt, aber das haben auch schon ganz andere aufgeholt. Was soll das Gejanke also. Wir haben ein haarsträubend “bezauberndes” (Ruhrgebietspresse zum Gladbach-Spiel in Leverkusen) und überraschend erfrischendes erstes Saison-Siebzehntel gesehen, Fohlen und Teufelchen und Jecken und Anarchos aller Orten, die TSG Hoffnungsheim gar, die Zecken auch, na, wer hätte das gedacht. Es mischt sich demnach wunderbar, und ich erwähne das, weil es mir den Glauben daran nährt, dass in den folgenden 16 Siebzehnteln der Spielzeit noch was “gehen” kann! – Gerne akzeptiere ich , sagen wir, bis Weihnachten, eine kaum bis nicht funktionierende Innenverteidigung (Kicker-Durchschnitt 5,5 und 6!), wenn wir die Spiele bis dahin abwechselnd 3:3 und 4:3 abliefern würden, und die Herren sich bis dahin geeinigt haben, gut zu spielen. Ich baue darauf, dass – mit oder ohne einen einzelnen Regisseur mit einer 10 oder sonst einer Ziffer auf dem Rückgrat – der “Sturm” nunmehr angebunden wird ans Restgeschehen. Darauf, dass sich die Herren aufm Platz miteinander einspielen werden, sich gegenseitig ihr grundsätzlich vorhandenes Qualitätslevel schenken. Kann mir vorstellen, dass sich noch der eine oder andere als Granate entpuppt (Deac!?). – Wunschdenken, klar. Aber, Verzeihung, um diesen Saisonstart zu verkraften, habe ich mir eine Portion grimmigen Sarkasmus gekauft. War noch auf dem Transfermarkt zu haben, ein Schnäppchen übrigens. Herr Magath, was kaufen Sie? – Moment noch… – Aha! Jan-Klaas Huntelaar, also tatsächlich. Mein Herz schlägt schneller. Es zucken Angriffszüge durch mein fieberndes Hirn, wie einst zelebriert von Sand und Mpenza…
