Tod oder Gladiolen

…sagte mal ein berühmter niederländischer Philiosoph! Tod oder Gladiolen heisst es auch für mich, denn heute werde ich mein selbstauferlegtes Schweigegelübde brechen. Mal sehen, ob es selbiges mit meinem Genick anstellt! Aber Tod oder Gladiolen heisst es auch für den FC Schalke 04. Und zwar eine ganze Saison lang.

Erstmal vorweg: Ich bin froh über das Ergebnis der Schalker „Elefantenrunde“. Und das nicht etwa, weil der Verein das 20000-fache meines Nettogehalts  in die Mannschaft zu investiren bereit ist, sondern, weil es die einzige Möglichkeit war, wieder Ruhe auf Schalke einkehren zu lassen. Vorerst. Ich glaube immer noch daran, dass Herr Magath weiß, was er tut. Aber ich hoffe, dass ihm der kurzfristige Erfolg als Trainer nicht wichtiger ist, als die langfristige Konsolidierung des Vereins als Manager und Vorstandsmitglied. Die Formel klingt logisch: Das Geld muss reinvestiert werden, um weiter welches zu machen. Wenn nun aber alles reinvestiert wird, und zwar Jahr für Jahr, wie sollen dann die Schulden abgebaut werden? Und was ist, wenn das verdammt hoch gesteckte Saisonziel – Vizemeister – nicht erreicht wird? Ich muss mich einfach damit trösten, keine Ahnung von der Materie zu haben und warte einfach weiter auf die Meldung, dass wir Diego Forlán verpflichtet haben. Und übergebe somit das Wort an die Finanzerxperten unter euch!

Andreas

Andreas

Fakten:
Emotionsbeauftragter | Jahrgang '79 | Erster, letzter und einziger Verein als Aktiver: BV Rentfort | Wohnhaft in Bochum | Wurde mal fast von einem Affen tätowiert | Unheilbar Gutmensch | Glaubt nicht an soziale Vernetzung
Andreas

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