Skandal im Weltverein

Mehrheit für FiCe-Schalke Aufsichtsratchef Blatter bröckelt

Bisher galt die Wiederwahl von FiCe-Boss Blatter als sicher. Doch nach den dramatischen Entwicklungen im Fußball-Weltverein kommen die abstimmenden Fan-Verbände ins Grübeln. Blatter selbst macht sich rar und sagt Termine ab.

Nach den dramatischen Entwicklungen im Fußball-Weltverein mit Festnahmen (“Oktoberfest auf Schalke”) und Suspendierungen (Ghanas Verbandspräsident Boa Con Strictor sowie der Praktikant des Absteigers HSV, D.A.Ogo) scheint eine Mehrheit von FiCe-Schalke-Chef Clemens Blatter bei der Saisonplanung 15/16 zumindest nicht mehr garantiert. Nach web04-Informationen wollen die Vertreter der südamerikanischen Konföderation Conmebol (J.Far.Fan, A.Ilton, u.a.) bei internen Gesprächen am Donnerstag ihr Wahlverhalten ernsthaft überdenken. Zudem sollen Gespräche mit Funktionären der Uefa (Kedi Samira / Juve) und der Concacaf-Zone aus Nord- und Mittelamerika gesucht werden. Die Uefa fordert eine Verschiebung der nächsten Saison.

Blatter selbst hatte am Mittwoch auf einen öffentlichen Auftritt verzichtet und nur eine alibi-visionäre Stellungnahme seines Sportdirektors abgegeben. Dabei äußerte er sich nicht zu einer möglichen (Ver)schiebung der nächsten Meisterschaft. Auch am Donnerstag machte sich Blatter zunächst rar und erschien nicht wie geplant zum medicos-Kongress. Ursprünglich hatte er eine Begrüßungsansprache, äh, Ruck-Rede halten sollen. Einen Auftritt Blatters beim Treffen der europäischen Verbände am frühen Nachmittag in einem Hotel in Beckhausen wird es nach web04 Informationen ebenfalls nicht geben. Üblicherweise besucht der Schalke-Chef alle Fan-Konföderationssitzungen vor einem Kongress, ähm, Spiel. Erster offizieller Termin des Schweizers (hier nicht der ehemalige Trainer!) sei die Fleischmarkteröffnung um 17.00 Uhr in einem HeidenTheater in Wiedenbrück, hieß es.

Die asiatische Konföderation AFC (Uschi Da u.a.) wiederholte hingegen am Donnerstag ihr Treuebekenntnis zu Blatter.
Die Uefa hatte am Mittwoch eine Verschiebung der Europa League angemahnt und sogar mit einem Boykott des Kongresses gedroht. Ab 12.30 Uhr wollten die Europäer um Präsident Michel Platitüdi und DFB-Chef Wolfgang Niersbach in einem Hotel in Bulmke-Hüllen weiter beraten. Die Blatter-Kritiker der Uefa hatten sich vor dem Skandal als einzige Konföderation zu Gegenkandidat Wladimir Putin bekannt.

„Warum sollte er (Clemens Blatter) zurücktreten? Er wird nicht verdächtigt!“
(Sprecher Walter De Gregorio auf der FiCe Pressekonferenz)

Der Präsident des englischen Fußballverbands, Greg Dyke, hat derweil den Rücktritt von Tönnies (oh, sorry) gefordert. Dyke sagte der britischen Nachrichtenagentur Press Association: „Sepp muss als Schalke-Aufsichtsratchef gehen.“ Solange er da sei, gebe es keinen Weg, das Vertrauen in den FC Schalke wiederherzustellen, betonte Dyke. Am Mittwoch hatten Ermittler sieben Schalke-Funktionäre auf Antrag der Supporter-Szene in Abschiebehaft genommen. Ihnen werden organisiertes Unvermögen und Großsprecherei vorgeworfen.

„Derartiges Fehlverhalten hat im Fußball keinen Platz. Wir werden dafür sorgen, dass alle daran beteiligten Personen aus dem Fußball entfernt werden“, sagte Sepp Tönnies in einem Statement zu den juristischen Verfehlungen der Funktionäre, die vom Weltverein noch am gleichen Abend suspendiert worden waren.

Di Matteo raus!

Es ist so unfassbar lächerlich. An allen Fronten.  Auf der einen Seite stehen Fans, die der Mannschaft entgegenschreien, dass alle gehen können. Alle außer Fährmann natürlich. Dass sie damit nur unseren Eigengewächsen ins Gesicht schlagen, nicht dem Teil der zugekauften Spielern, denen eh alles egal scheint, ist ihnen entweder nicht bewusst, oder aber ebenso egal.

Auf der anderen Seite ein Vorstand Sport und ein Aufsichtsratvorsitzender, die genau in diese Bresche schlagen, statt sich selbst und ihr Konzept in Frage zu stellen. Aber was sollen sie auch tun? Der Slogan der Überschrift verbietet sich. Sonst würde man sich selbst ja Lügen strafen. Denn mal ehrlich: Wer will wirklich noch behaupten, dass Keller ein schlechter Trainer war? Dass es an ihm lag, dass nicht konstant gespielt wurde? Dass es ein fehlendes Konzept war? Dass er uns nicht mindestens genauso weit gebracht hätte, wie Di Matteo? Und über den ein oder anderen Vorgänger, der ebenfalls auf einem Euro-League-Platz den Hut ziehen musste, wollen wir gar nicht erst reden.

Aber egal. Der wahre Sündenbock ist ja gefunden. Die Mannschaft. Da wird auch kein Unterschied gemacht. Alle über einen Kamm. Da spielt es auch keine Rolle, wie lange sie sich schon für unseren Club sie Eier an der Grasnarbe aufscheuern. Das ist so widerwärtig! Spielern wie Matip & Co. – und ja, dazu zähle ich auch Draxler – Lustlosigkeit vorzuwerfen, ist eine Frechheit. Aber wie soll man auch differenzieren, wenn man keinen Einblick hat!? Da pauschalisiert man doch gerne. SchaGLudA.

Die Presse tut derweil das, was sie am besten kann. Sie setzt noch einen dicken Haufen auf den vorhandenen drauf. Da wird behauptet, dass man auf ganz Scvhalke nun zu meckern anfängt, nur weil man mal auf Platz 5 landet. Moooooooooment. Es hätte auch Platz 13 sein dürfen. Oder ein knapper Klassenerhalt. Wenn man den mal endlich den ewig angekündigten Umbruch vollzogen hätte. Diese feiste Lüge, die seit Jahren kursiert, und die immer wieder in letzter Sekunde prominenten Neuzugängen und der erneuten Sprengung des Gehaltsgefüges zunichte gemacht wird.

Versagt hat nicht die Mannschaft. Und versagt hat nicht der Trainer. Versagt haben zum einen die, die für die Aussendarstellung und die unfassbaren gr0ßen Töne verantwortlich sind, die immer genau so lang gespuckt werden, bis zwangsweise die kleinen Brötchen im Ofen liegen. Und versagt haben zum anderen die, die für die Schalker Einkaufspolitik verantwortlich sind. Wann haben wir eigentlich nochmal zuletzt einen Spieler gekauft, der günstig zu haben war, und sich als überraschung entpuppt hat. Einen, der sich entwickeln konnte? Und deren beginnende Entwicklung einer der unzähligen Mitarbeiter erkannt hat, die bei uns im Verein fürs Scouting bezahlt werden?

Wir haben uns den Erwerb von Spielern konzentriert, die irgendwann mal irgendwo gut waren und einfach loszueisen sind. Einfach im Sinne von “mit viel Geld für den Spieler und wenig für den Klub”. Schalke funktioniert nicht. Und das hätte es auch nicht, wenn wir irgendwie die CL-Quali geschafft hätten. Weil wir kein Gesicht mehr haben. Weil nur noch wie ein zweitklassiges Wirtschaftsunternehmen mit einer Fußballabteilung agieren. Weil uns nichts mehr heilig ist, und jede denkbare Grenze auf dem Weg zum totalen Ausverkauf schon bald überschritten scheint.

Niemand, der ernsthaft ‘Schalke lebt’ hat sportliche Erwartungen, die nicht in unmittelbarer Relation zu dem stehen, was der Verein finanziell aufwendet, was er uns abknöpft, wofür er Stück für Stück unseren geliebten Verein auseinander nimmt, und ihn sowie uns auf Märkten verscheuert.

Alles was wir wollen, ist endlich wieder der geilste Club der Welt sein. Mit Spielern und Funktionären, die Schalke sind oder zu Schalke passen. Nicht mehr und nicht weniger. Und ich hoffe, dass wir es irgendwann schaffen, uns unseren Klub zurück zu holen. Dass wir irgendwann begreifen, dass das, was wir gerade verlieren mit keinem Titel der Welt zu bezahlen ist. Dass ein unterklassiger Verein mit WIR-Gefühl mehr wert ist, als ein Hochglanz-Wirtschaftsunternehmen mit Champions-League-Ambitionen.

Aber ich fürchte…

Schalke. Meine Sucht.

Du frisst mich auf, hast mein königsblaues Herz verschluckt.
Hinabgewürgt in deinen viel zu engen Stollen-Magen.
Vorm Mundloch setze ich mich. Lautlos ringend nach Luft.
Ein… dann Aus. Autsch!
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Geschafft!

Mit dem Schlusspfiff gestern um ca. 19:20 Uhr endete für mich eine Bundesligasaison, der ich durchaus positives abgewinnen kann. Moment, jetzt schon? Und wieso positiv? Ist der besoffen?
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Geht!

Wann immer ich einen Schalkehasser kennenlerne, der nicht selber in einem ähnlich löchrigen oder noch wackligeren Boot – ihr wisst schon, diese schwarzgelben und rotweissen Dinger – sitzt, gehen mir sehr schnell die Argumente aus, warum mein Verein so liebenswürdig ist.

Denn das ist er doch, oder?


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Pein

Weiß noch genau, wie sich das anfühlte: wenn mir die Eltern peinlich waren. Es hatte was Verbotenes, denn es waren ja die eigenen Eltern. Aber genau deswegen wurden ja auch die Arme nicht entsetzt in die Höhe geworfen, sondern eher stieg mir eine zartglühende Röte ins Gesicht.
Auch meine eigenen Kinder waren mir schon mal peinlich; schon Tabu, das überhaupt zuzugeben. Denn ich liebe sie doch. Entkräftend ließe sich immerhin sagen: nicht die Kinder, sondern ihr Verhalten war, welches mich ungenehm berührte.
Herzenssachen, obwohl doch Herzens Sachen, die einem unangenehm sind: Sie verursachen eine bestimmte Art Pein, eine Spur Bitterschmerz, ein Rotwerden wie bei einer kleinen Lüge, ein Lippenzusammenkneifen wie bei etwas, was man eigentlich nicht zugeben möchte.

Mein Lieblingsverein ist mir derzeit peinlich.
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Willkommen auf Schalke, Lothar Matthäus!

Nein, keine Angst. Ihr könnt den Mund wieder zumachen, das Smartphone aufheben oder die Faust aus dem Bildschirm ziehen. Aber wir können auf Schalke derzeit halt weder beleidigte Mannschaftsärzte noch aufhörende bzw. gefeuerte Trainer bieten. Und irgendwie muss man ja im Gespräch bleiben, auch wenn es nur durch bescheuerte, gelogene Überschriften ist. Man munkelt, es gibt Verlage, die verdienen mit so etwas sogar Geld….
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Aufhören!

Schalke gegen Freiburg, irgendwann so um die 70. Spielminute. Der gerade erst wieder genesene Jefferson Farfan setzt zu einem seiner gefürchteten Flügelsprints an. Also das, was er am besten kann und weswegen er so schmerzlich vermisst wurde. Eigentlich weiß nun jeder in der Arena: Jetzt wird es gefährlich. Flanke, Doppelpass oder ein schnelles Eindringen in den Strafraum, alles ist möglich. Oft konnte man dann dieses erwartungsfrohe Raunen, auch genannt „Fertigmachen zum Jubeln“ in der Kurve vernehmen. Und am Samstag? Tja, da musste er auf den Ball treten und den Angriff abbrechen, da nur Marco Höger im lockeren Joggingtempo langsam nachrückte.

Nur eine Aktion aus 90 Minuten, die aber sinnbildlich für das Schalker Spiel der letzten Wochen steht. Es macht derzeit einfach keinen Spaß mehr. „Aufhören!“ möchte man schreien, wohl wissend, dass es viele der Akteure ohnehin nicht interessiert. Also steht oder sitzt man in der Arena oder vor dem Fernseher und schüttelt fassungslos den Kopf.

Selbstverständlich hatten wir ein unheimliches Pech mit Verletzungen und natürlich brauchen viele der nun wieder gesunden Spieler noch Zeit, um voll in Form zu kommen. Aber von einem Profi, der für so gesund befunden wird, wieder im 18er-Aufgebot zu stehen, erwartet man halt wenigstens 100% Einsatz. Und davon ist derzeit herzlich wenig zu sehen. „Nicht können“ ist eines, damit kann ich leben. Aber „nicht wollen“- und danach sieht es bei vielen im Augenblick definitiv aus-kann und will ich nicht akzeptieren. Immerhin haben die Verantwortlichen nun das Saisonziel korrigiert, statt der Champions- steht nun die Europaleague im Fokus und soll unbedingt erreicht werden. Mit den Leistungen der letzten Wochen dürfte es aber selbst da nochmal eng werden.

„Wir verpflichten nur noch Spieler, die Charakter haben und sich mit dem Verein identifizieren“ hat Clemens Tönnies vor zwei Jahren auf der Jahreshauptversammlung gesagt. Wann wir damit anfangen, ist aber wohl ein noch gut gehütetes Geheimnis. Stattdessen sitzt der Aufsichtsratsvorsitzende in der sonntäglichen Fußballrunde „Doppelpass“ und plaudert fröhlich über das Interesse an Khedira, was für feuchte Augen bei dessen Berater gesorgt haben muss, der in Gedanken schon mal die Provision ausrechnete. Und das ganze, obwohl er nur knapp 10 Minuten vorher betonte, sich aus Personalentscheidungen rauszuhalten. „Clemens, aufhören!!!!“ will man auch hier wieder ins Dopafon schreien.

Nun gut, es bringt ja nun nichts, den Kopf in den Sand zu stecken und den verpassten Zielen nachtzutrauen. Wir müssen uns jetzt zusammenreißen und eine Serie starten, die Mannschaft hat schließlich genügend Qualität um…….ja, ist ja gut, ich hör ja schon auf! Denn ich kann es wie viele andere auch einfach nicht mehr hören oder lesen. Phrasen wurden mal wieder genug gedroschen, es wird Zeit für eine echte Reaktion auf dem Rasen. Sonntag in Wolfsburg wäre doch ein guter Zeitpunkt, damit zu beginnen.

Verrechnet.

Was macht man denn jetzt? Verzeiht man den Zwei-Punkteverlust, weil man ja mit einer Supermegaleistung trotzdem nichts zählbares einfahren konnte? War das nicht schon die Wiedergutmachung für die kläglichen Spiele davor? Ist da noch Kredit, oder darf man schon wieder moppern?
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Kann man mal machen…

Gegen Real Madrid kann man mal verlieren. Ja, was glaubst du? Und gegen einen in Hochform agierenden Nordklub fängt man sich schon mal in der letzten Minute den Ausgleich, wenn man vorher nicht genug tut. Da machste nix! Aber sich von einem krisenabschüttelnden Reviernachbarn abschlachten lassen, das ist zuviel des Guten. Da sind sich alle einig.
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1000 Euro? Aber sicher!

Da hat unser Aufsichtsratsvorsitzender aber wieder mal einen rausgehauen. Jedes Schalke-Mitglied sollte idealerweise einen Betrag von 1000 Euro spenden. Damit könnte man die Verbindlichkeiten fast komplett bezahlen, würde 25 Millionen im Jahr an Zins und Tilgung sparen und hätte so nach 10 Jahren eine Viertelmilliarde Euro mehr zur Verfügung. So die Theorie. Nun gut, böse Zungen würden jetzt behaupten, dass man ohnehin nix zurückzahlt und die Kohle nur dazu genutzt werden würde, den nächsten überbezahlten Kicker an den Schalker Markt zu lotsen. Aber wer weiß das schon? Ist ja auch noch Schnee von übermorgen, erst mit verpasster CL-Qualifikation (und mit der „Leistung“ von Samstag wird man diese verpassen!) könnte das Thema akuter werden, als uns allen lieb ist.
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Selbst wenn, selbst dann…

Ende Februar. Dicke graue Wolke, prasselregenfieser Wind, der draußen stürmt und in allen Hausfluren pfeift. Trübsalmasken auf den schwarzgelben Gesichtern und zu allem Überfluss auch noch… DERBY!
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Nicht alles vorbei…

Manchmal liegen Sieg und Niederlage nah beieinander. Zugegeben, das gestrige Null-Zwei beim Champions League Spiel in Gelsenkirchen liess nicht gerade den Verdacht zu, dass es in dieser Verbindung zu einer Kopulation kommen könnte, aber wir haben auch nicht nur verloren.
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BüttenGErede

Jubel, Trubel, Narretei

geht an GE ja meist vorbei

Auch Samstag bei den Offenbachern

da gab es für uns nix zu lachen!
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Warmstart

Der taktisch kluge Heimsieg gegen Gladbach, welcher im Nachklang dann doch nicht gänzlich ungefährdet war – und damit meine ich nicht die Bombendrohung (?), die für den verzögerten Anpfiff gesorgt hat – war sicherlich nicht der größte Augenschmaus der jüngeren Vereinsgeschichte. Aber er lädt trotzdem zum Schwärmen ein. Zum einen, weil es immer wieder geniale Einzelaktionen von Routiniers wie Boateng und Choupo Moting, aber auch von Jungspunden wie Sané und Torwart Wellenreuther zu bestaunen gab, zum Anderen, weil wir eins der schönsten Tore der Saison bestaunen durften, dass ausgerechnet durch die Zusammenarbeit der vielkritisierten Boateng und Barnetta entstand. Barteng!
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Sympathisch oder einfach bekloppt?

Ich hege nicht die kleinste Sympathie für unseren Reviernachbarn. Er ist mir der zweitunliebste von allen Bundesligavereinen. Dass hat etwas mit Rivalität zu tun und ist okay so. Natürlich weiss ich als fast erwachsener Mensch, dass nicht alle Schalker sympathisch und alle Dortmunder bekloppt sind. Es geht um ein Gesamtbild. Und in diesem Falle mehr – so wie es oft bei Rivalitäten ist – um unliebsame Gemeinsamkeiten als um eklatante Unterschiede. Obwohl es Letztere natürlich auch gibt.
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Auf’n Punkt gebracht

Es gibt soviel zu bemäkeln, bemängeln und bemeckern. Herrje, der Torwart fällt aus. Herrje, der Eric verschiesst. Und noch ganz viele Sätze, die mit Herrje anfangen, und in denen ‘trotz Überzahl’ vorkommt.
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Bestimmt.

Gerade zwei Tage ist es her, dass wir, die Schalker Anhängerschaft, uns über einen Heimsieg freuen durften, der – Vernunft mal vorausgesetzt – nicht zwingend einplanbar gewesen ist. Es wäre unter Umständen ein leichtes zu sagen, dass Hannover in der Hinrunde hinter den Erwartungen zurückblieb, und sie nicht die Klasse der letzten Jahre besitzen, allerdings muss man sich dann die Frage gefallen lassen, ob diese Erwartungen nicht auch zu hoch angesetzt waren. Und hinter zu hohen Erwartungen zurückzubleiben, ist indes als keine der allergrößten Künste bekannt.
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Zur Not: den Publikumsjoker nutzen!

So, Mädels und Jungs. Hinrunde vorbei, zackzack: Besinnung!
Im Rückblick auf die erste Hälfte der Spielzeit gebe ich euch verschiedene Themen vor, die sich auf die Hinrunde der Saison 2014/15 beziehen, und ihr dürft rätseln und euch jeweils für eine der 4 Antworten entscheiden. Es ist max. 1 Angabe richtig, äh, mindestens aber 4. Wer die meisten Fragen NICHT überlesen und sich für die jeweils WENIGSTEN Fehler entschieden hat, bekommt einen schalen Ansteckpin, äh, pieksigen Schal in traditioneller Farbgebung!
Einsendeschluss ist der Heilige Abend, 19.04 Uhr. Viel Spaß!
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Es ist kompliziert!

Nach jedem Spiel möchte ich schon irgendwie schreiben. Und auch immer wieder zwischendurch. Aber dann bemerke ich, dass es nichts Gutes wäre, was ich schreiben würde. Ich kann im Moment nichts Gutes schreiben. Nicht mal, weil es nichts Gutes gibt. Das ist Quatsch. Nein, eher, weil das verbliebene Gute nicht meins ist. Und weil ich weiss, dass es allein mein Problem ist, habe ich es auch für mich behalten.

Ich kann einfach nichts mit dem Großteil der Spieler anfangen. Kirchhoff, Sam, Choupo-Moting und wie sie alle heissen, diese ganzen Bundesliga-Abgeworbenen; jeden Einzelnen von Ihnen würde ich sicherlich mögen oder wenigstens akzeptieren lernen, wie ich es bisher mit fast ausnahmslos jedem Schalker getan habe, wenn sie auf nahrhaften Boden träfen. Aber dieses Team hat meinen Kredit verloren, seit nun auch noch dieser fremde Trainer an der Linie steht, mit dem ich einfach nichts Gutes verbinden kann. NICHTS!

Dies führt wiederum dazu, dass ich auch mehr und mehr den Respekt vor den Personal-Verantwortlichen verliere, sofern er zuletzt überhaupt noch da war. Und das hat so gar nichts mit sportlichen Ergebnissen zu tun. Meinetwegen könnten wir jedes Wochenende eine ähnliche Klatsche wie gegen Chelsea einstecken, wenn ich nur das Gefühl hätte, dass diese Truppe irgendwie ‘Schalke’ wäre.

Natürlich bin ich noch dabei. Natürlich fiebere ich. Aber es fehlt irgendetwas ganz Großes. Und auch wenn mein Herz königsblau schlägt; für dieses Team will es das einfach nicht. Und da ich dieses Gefühl zum ersten Mal in meinen doch mittlerweile recht langen Fan-Dasein habe, finde ich es recht beängstigend. Vor allem, weil ich nicht vorstellen kann, dass heute Nachmittag irgendwas passieren könnte, was mir dieses Gefühl wieder bringt. Naja, ausser einem Meyer’schen Hattrick vielleicht.

Ich finde meinen momentanen Beziehungsstatus zum FC Schalke unerträglich. Ich will kein unzufriedener Meckerfan sein. Und ich will vor allem kein Schmoll- und Meckerblogger sein. Niemals. Da lass ich mich lieber als Schönwetterblogger bezeichnen; Ich komme wieder, wenn Schalke mir wieder Spass bereitet. Also hoffentlich bald!