11 Dez

Du oder ich?

Du oder ich? Ich frage mich das wirklich. Oder besser ich frage dich: Habe ich einen verklärten Blick, oder hast du ihn? Ich weiß, dass die Anrede in zweiter Person hier provokant sein mag, denn vielleicht ist dein Blick genau so wenig oder viel verklärt wie der Meine. (mehr …)

05 Dez

Einerseits bin ich ja optimistisch, aber…

Einerseits kann ich mich zwar darauf ausruhen, den ausbleibende Sieg gegen Schlusslicht und Karnevalsverein Köln vorhergesehen zu habe – Pessimist haben sie mich genannt – andererseits habe ich bereits nach zehn Spielminuten gedacht, dass wir einen Kantersieg einfahren. (mehr …)

01 Dez

Schalke Unser 92

Derbysieg hin oder her… ah ne, war schon geil, ne? ;-)

Am Samstag gegen Köln gibt es das neue Schalke Unser in der seiner 92. Ausgabe. In Worten: Zweiundneunzigste.

Zum Liebhaberpreis

Kenner spenden vor den Stadiontoren mindestens 2€, Arschlöcher 1000€

Neben einem Interview mit Christian Heidel gibt es dort allerhand aus der Fanszene für die Fanszene und das schon seit 92(!) Ausgaben.

Was noch drin steckt, erfahrt ihr auf der Website vom Schalke Unser. Hier klicken.

29 Nov

Gib dem Realismus eine Chance

Deutschland. 2017. Eigentlich gibt es kein Grund zu sonderlich guter Stimmung. Die Nazis präsentieren sich im Internet als Sprachrohr, die Bundespolitik windet sich von links nach rechts und findet keine Mitte, die Welt scheint sowieso am Arsch. Und doch gibt es da diesen euphorisierten Haufen Menschen, quer über die Republik verteilt, mit einer extremen Ballung in einer der ärmsten Städte des Landes. (mehr …)

28 Nov

Haiku der Woche – Der Gigant

Der Gigant
Quadratur des Schalker Kreisels als Fingerübung
Domenico Tedesco

27 Nov

Starke Dortmunder ringen Schalke einen Punkt ab

Dortmund – Es war ein ganz starker Auftritt der Elf von Peter Bosz, die dem großen FC Schalke 04 am vergangenen Samstag im Revierderby immerhin einen Punkt abschlagen konnte. (mehr …)

26 Nov

Weiße wat dat Schöne is?

Wenn du vier zu vier spielst und trotzdem gewinnst. Wenn du das Gefühl hast, Teil des großen Ganzen zu sein, selbst als popeliger TV-Zuschauer. Wenn du nicht mit Worten beschreiben kannst, was da gestern eigentlich los war. Wenn der geilste Club der Welt dich so umhauen kann. Wenn du begreifst, was da für ein geiles Team auf dem Platz aufläuft, angeleitet vom geilsten Trainer der Liga. Aber hömma, eins nach dem anderen. (mehr …)

23 Nov

Rede vor der leider nicht vorhandenen Mauer in Castrop-Rauxel

Meine Schalker und Schalkerinnen!

Ich bin stolz, regelmäßig in unsere Arena zu kommen als Fan unseres hervorragenden Vereins, der in ganz Europa als Symbol für die Maloche und den Kampfgeist des Ruhrgebiets gilt. Ich bin stolz, in meinem Leben die ganze Republik und Teile Europas zusammen mit dem geilsten Klub der Welt bereist zu haben, der während so langer Jahre die Liga bestimmt hat unter anderem in den Bereichen der Jugendarbeit, der Stimmung und der Medienwirksamkeit. Ich bin stolz darauf, häufig ins Stadion in der Gesellschaft tausender Schalker Kumpels gekommen zu sein. Die Fans, die auch hier waren in den Zeiten der schwersten Krisen, durch die dieser Verein gegangen ist, und auch immer wieder auf Schalke kommen werden, ob es notwendig sein sollte oder nicht.

Vor vierundfünfzig Jahren war der stolzeste Satz, den ein Mensch sagen konnte, der: Ich bin ein Berliner! Heute ist der stolzeste Satz, den jemand in der Welt sagen kann: ‘Ich bin ein Schalker!’ Wenn es in Europa Fans geben sollte, die nicht verstehen oder die nicht zu verstehen vorgeben, worum es am Samstag im Derby zwischen dem geilsten Klub der Welt und den Lüdenscheidern geht, dann können wir ihnen nur sagen, sie sollen ins Ruhrgebiet kommen. Es gibt Leute, die sagen, der Kommanditgesellschaft auf Aktien gehöre die Zukunft. Sie sollen ins Ruhrgebiet kommen! Und es gibt wieder andere in der Bundesliga und in anderen Ligen Europas, die behaupten, man könne mit den Borussen gut auskommen. Auch sie sollen ins Ruhrgebiet kommen! Und es gibt auch einige wenige, die sagen, es treffe zu, daß die Schwarz-Gelben ein böser und ein schlechter Haufen seien; aber er gestatte es ihnen, sportlichen Fortschritt zu erreichen. Aber laßt auch sie nur ins Ruhrgebiet kommen!

Ein Leben auf Schalke ist nicht leicht, und der FC Schalke 04 ist nicht vollkommen. Aber wir hatten es nie nötig, unsere Profiabteilung auszugliedern, um den Erfolg zu erzwingen und uns zu verkaufen, nur um Meister zu werden. Ich möchte euch im Namen des gesamten Web 0.4, welches euch seit nunmehr 7 Jahren wundervolle Texte liefert, sagen, daß meine fantastischen Mitschreiber sehr stolz darauf sind, mit euch zusammen oftmals auch nur aus der Entfernung die Geschichte unseres großartigen Kumpel- und Malocherklubs teilen zu können. Denn ich weiß nicht, daß jemals ein Verein neunundfünzig Jahre ohne Meisterschaft war und dennoch gelebt wird mit ungebrochener Treue, mit unerschütterlicher Hoffnung, mit der gleichen Stärke und mit der gleichen Entschlossenheit wie heute der glorreiche FC Schalke 04.

Der BVB ist die abscheulichste und stärkste Demonstration für das Versagen des Darwinismus. Die ganze Welt sieht dieses Eingeständnis des Versagens. In Dortmund werden Familien gekreuzt, die Frau mit dem Sohn, der Bruder mit der Schwester, Fremde werden mit Gewalt ferngehalten, die einfach nur friedlich Fußball gucken wollen.

Ihr lebt auf einer verteidigten Insel des Vereinsrechts. Aber euer Verein ist mit vielen Unternehmen in einer Liga verbunden, und deswegen fordere ich euch zum Schluß auf, den Blick nicht über die Hoffnung des Heute hinweg auf die Gefahren des Morgen zu richten, über die Geilheit dieses Vereins, über die Liga dieses Landes hinweg auf den Vormarsch des ungezügelten Kapitalismus überall in den europäischen Ligen, über die Grenzen hinweg, auf den Tag des Untergangs des europäischen Fußballs.

Der Titel „Die Nr. 1 im Pott“ ist unteilbar, und auch wenn die Lüdenscheider oft vor Schalke standen oder gar Meister wurden, sind sie noch lange nicht geil. Aber wenn der Tag gekommen sein wird, an dem wir wieder großen Erfolg haben und unser Verein und die Schale endlich vereint sind, wenn Pokale gewonnen werden und Teilnahmen an hochdotierten und zu höchsten Hoffnungen berechtigenden europäischen Wettberwerben wieder ein Selbstverständnis sind, dann könnt ihr mit Befriedigung von euch sagen, daß die Fans und dieser eingetragene Verein S04 immer treu zueinander gestanden haben.

Alle Mitglieder, wo immer sie leben mögen, sind Teil dieses eingetragenen Vereins, und deshalb bin ich als unorganisiertes Mitglied stolz darauf, sagen zu können: Ich bin ein Schalker!

Caesar Fitzgerald Turin.

21 Nov

Der Weg zur Vize-Meisterschaft #12

Wie geil es sich anfühlt, Zweiter zu sein. Und ja, die Tabelle lügt nicht. Wir können ziemlich gut sehen, wo wir stehen. Trotzdem möchte ich nach recht langer, krankheitsbedingter Pause das Zahlenspiel weiterführen. Hier also der Lückentext nach dem 12 Spieltag. (mehr …)

20 Nov

Zweiter sein

Zweiter sein ist eine ziemlich geile Sache. Eigentlich das Ideal. Denn als Erster ist man gejagt, unter Druck und unbeliebt. Na schön, unbeliebt sind wir auch so, und das ist gut so. Aber dieser Druck ist doch etwas, was kein Mensch braucht. Nicht, dass ich nicht auch mal gern eine Meisterschaft feiern würde. Aber doch bitte eine, die man am letzten Spieltag holt, wenn Bayern bei einem längst abgestiegenen anderen Landwirtschaftsverein aufläuft, und keiner damit rechnet. (mehr …)

13 Nov

Schalkewichteln 2017

Geschenke bekommen ist ‚ne tolle Sache. Ein Geschenk zum Lieblingthema, das als Überraschung kommt, bei dem man zuvor nicht weiß was oder von wem: Besser geht s doch eigentlich nicht. Genau dafür gibt es jetzt hier Schalkewichteln!

Drüben im Königsblog hat Torsten das ein paar Jahre gemacht und ich möchte das hier gerne mit seiner Erlaubnis wieder auferleben. Darum machen wir das jetzt.

Wichteln als vorweihnachtlicher Brauch ist vielerorts beliebt. Es wird in Familien, in Vereinen, unter Kollegen gewichtelt. Eine Gemeinschaft braucht es, und eben das sind wir auch. Fußballfans, Schalker, Nerdkurven-Nerds, Schalkeblogger, Schalkeblogs-Leser; und jeder der hier mehr oder weniger regelmäßig vorbei schaut ist auch stets ein Teil des Königsblogs/Web0.4. Da darf man sich ruhig mal gegenseitig beschenken.


Mitmachen

Um teilzunehmen sende mir also bis zum 30.11. eine Mail mit dem Betreff „Schalkewichteln“ und folgenden Angaben …

  • Vorname, Name:
  • Nickname:
  • Straße, HNr:
  • PLZ, Ort:
  • Twitter-URL (optional):
  • Facebook-URL (optional):
  • Eventuell besondere Hinweise (z.B. „Für Kind im Alter von ..“ oder „Eine Tasse hatte ich schon die letzten 3 Mal bekommen …“)

… an  schalkewichteln2017@web04.de

Sobald ich die Daten erfasst habe, sende ich eine Bestätigung per Mail. Nur wer diese empfangen hat kann auch sicher sein, dabei zu sein. Nachfrage ist jederzeit erlaubt und sogar erwünscht. Allerdings kann es schon mal einen Tag dauern, bis die Bestätigung kommt.
Die Daten des von Dir zu Beschenkenden erhältst Du am Sonntag, 03. Dezember. Dumailto:schalkewichteln2015@koenigsblog.net verschickst Dein Geschenk mit Fußball- oder Schalke-Bezug im Wert von zirka 7 bis 10 Euro bitte spätestens bis zum 14. Dezember.

Das Kleingedruckte

… in Normalgröße, damit es auch nicht übersehen werden kann: Schalker sind viele und überall. In den vergangenen Jahren haben auch stets ein paar Knappen mit einem Wohnsitz außerhalb Deutschlands teilgenommen. Es besteht also die „Gefahr“, dass das Porto für Deine Wichtelsendung das übliche überschreitet. Sollte das für Dich nicht infrage kommen, schreibe es bitte bei der Anmeldung unter „Hinweise“ dazu.
Ich leite zwar diese Aktion, ich bin aber selbstverständlich auf die Vernunft aller Teilnehmer angewiesen. Falls jemand kein Geschenk erhält weil uns ein Teilnehmer verarschen will oder weil auf dem Postweg etwas schief geht, kann ich nicht dafür haften. Ich traue mich, eine solche Aktion durchzuführen, weil ich in den Jahren meiner Bloggerei nahezu ausschließlich gute Erfahrungen mit der Leserschaft und den Kommentatoren gemacht habe, auch im Umgang untereinander. Ich gehe davon aus, dass diese Aktion Spaß und keinen Ärger bereiten wird. Nur garantieren kann ich es eben nicht.

05 Nov

Schöner Siegen

Man könnte, wenn man denn wollte, schon ein wenig nörgerln. Wieder kein Stürmertor. Wieder nur ein Tor. Wieder viel zu viel zugelassen und am Ende ganz schön Dusel gehabt. Das ist immer nur bei anderen ganz egal. (mehr …)

31 Okt

Der späte Biss

Ein Ausgleich in der Nachspielzeit sorgt meist für große Emotionen. Freude auf der einen, Niedergeschlagenheit auf der anderen Seite. Dieses mal war es aber irgendwie anders. Ob sich die Wolfsburger jetzt extrem freuten oder es eher leid sind, schon wieder Unentschieden gespielt zu haben, weiss ich nicht. Aber aus königsblauer Sicht waren die zwei verlorenen Punkte so kurz vor der Ziellinie zwar ärgerlich, aber kein Grund, sich nun einzugraben. (mehr …)

25 Okt

Sven Jabolski pfiff Wehen gegen Schalke.

Gestern war es endlich es soweit Sven Jabolski pfiff die Partie Schalke gegen Wehen. Nachdem der blutjunge 27-Jährige in dieser Bundesliga-Saison erstmals als Erstliga-Schiedsrichter der höchsten Spielklasse auf dem Feld stand und bei seiner aller ersten Partie Leverkusen gegen Freiburg sowie drei weiteren Einsätzen solide Leistungen zeigte, erwarteten Fans und Medienvertreter mit großer Spannung seinen nächsten Auftritt.

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21 Okt

Kann man mal so machen!

Das web 0.4 nimmt seinen Bildungsauftrag ernst. Deshalb jetzt hier, bevor der Sky-Zuschauer die ersten bewegten Bilder sieht und wahrscheinlich sogar, bevor der Eurosport Player das Delay überwunden hat und auch für diese Abonnenten die zweite Hälfte beendet ist, der Blick auf die Partie Schalke 04-Mainz 05. (mehr …)

17 Okt

Lonley Planet Berlin: 04 Sehenswürdigkeiten für Auswärtssieger

Siege beim Polizei-Sport-Club Herta aus Berlin sind schöne Siege. Nicht zuletzt, weil das Stadion 1972 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele war.

Mehr zum 2:0 Auswärtssieg in Berlin schreiben die Taktik-Füchse von der Halbfeldflanke

Wir hingegen nehmen unseren Bildungsauftrag mal wieder ernster und erläutern euch die 04 wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.

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29 Sep

Ich mach den Scheiss nicht mit!

Es gäbe bestimmt viele gute Gründe, die Bundesliga zu boykottieren. Es gäbe auch viele gute Gründe, auf ein Pay-TV-Abo zu verzichten. Ich habe ein solches. Wegen dieser Bundesliga. Aber dass es Grenzen gibt, wird für mich heute spürbar. Ich finde es sogar unfassbar, dass ein größerer Aufstand gegen die Vergabepolitik der Liga-TV-Rechte ausgeblieben ist. Wir haben uns noch ein Stück mehr von unserem Sport wegnehmen lassen, nur um aus vielen Millionen Euro ein paar mehr Millionen Euro werden zu lassen, die unsere Liga auch nicht wesentlich besser machen. Denn das, was an der Bundesliga so großartig ist, ist nicht Bayern, ist nicht Dortmund, ist kein Spieler und kein Trainer, sondern einzig und allein wir Fans. Wir sind die Magie. Und wir sind nicht zu kaufen. Aber zu vergraulen. Nein, ich werde kein zweites Abo abschließen, wo schon eins zu viel ist. Nein, nicht mal ein Probeabo. Und selbst wenn Eurosport ein Spiel im Free-TV zeigt; Ich werde nicht einschalten. Da ist mir die Radiokonferenz eintausendneunhundertvier mal lieber. Und ich habe noch die große Hoffnung, dass viele mir gleich tun, und diese Verkehrspolitik keinen Erfolg hat. Denn das irgendwer mit Verantwortung im Profifussball nochmal diese für diesen wörtlich nimmt, kann ich leider nicht glauben. Gut ist, was Profit bringt. Zum Kotzen!

26 Sep

Der Weg zur Meisterschaft #6

Es gibt ein todsicheres Rezept, welches man stets anwenden kann, wenn man keine Titel gewinnen möchte: Spiele verlieren, die man nicht verlieren muss. Schalke beherrscht das perfekt und ist auch dieses Jahr wieder auf dem Besten Weg, im Mittelfeld zu versinken. Aaaaber: Die Saison ist noch lang und sowohl dem Team, als auch dem Trainer ist viel zuzutrauen. Ab jetzt geht es ganz sicher bergauf.

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22 Sep

Hoffen Auswärts.

Was ich nicht mehr hören kann: „Zieht den Bayern die Lederhosen aus.“ Oh. Falsch abgebogen. Was ich wirklich nicht mehr hören kann: Sätze, die mit „Jetzt muss Schalke zeigen…“ beginnen. Oh. Die mache ich ja ständig selbst. Dann anders: Was ich wirklich, wirklich nicht mehr hören kann: Sätze die mit „Tedesco trifft auf seinen…“ anfangen. War da außer dem Bremer und dem Hoffenheimer Coach noch jemand in dem Jahrgang? Ich hoffe nicht. Aber wer weiß, wem wir im Pokal noch so begegnen.

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20 Sep

Schalke – Bayern 0:3

Drei Tore schießen die Bayern auf Schalke. Auf dem Papier ein völlig normales Ergebnis. Im Grunde war das zu erwarten. Aber Schalke spielt nicht auf dem Papier, Schalke spielte auf grünem Rasen. (mehr …)