Silberhochzeit

Sonntag, der 11. Juni 1989, 15:00 Uhr, Parkstadion Gelsenkirchen. Schalke 04 gegen Blau-Weiß 90 Berlin. Ein ganz wichtiges Spiel. Mit einem Sieg bleibt Schalke 04 in der 2. Bundesliga. Verliert man, droht der Absturz in die Amateur-Oberliga und die Existenz des ganzen Vereines steht auf dem Spiel. 66000 Zuschauer wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen, zu diesem Zeitpunkt der absolute Zuschauerrekord in der zweiten Liga. Ok, die Eintrittspreise waren dank eines Sponsors stark herabgesetzt, aber trotzdem, die Zahl war eine echte Hausnummer.

Mittendrin ein kleiner, aufgeregter, 9-jähriger Junge, der an diesem Tag zum ersten Mal in das Parkstadion mitgenommen wurde. Mit seinem Vater saß er auf der Haupttribüne, staunte über diese Menschenmassen, die sich in den Kurven und auf der Gegengerade breit machten. Er spürte und sah die Angst in den Gesichtern der Sitznachbarn, als die Gäste mit 1:0 in Führung gingen. Er erlebte die Freude und die Erleichterung, die nach dem Ausgleich und der Führung im Stadion vorherrschten. Und er war Teil einer Ausgelassenen Feier, die sich nach dem Schlusspfiff auf den Rängen und auch auf dem Rasen abspielte, als hätte der Verein soeben die Meisterschaft nach Gelsenkirchen geholt.

Seitdem ist viel Wasser die Emscher entlang geflossen.  Der kleine Junge ist größer und auch um einiges breiter geworden. (Nein, nicht so wie Tim Wiese, mehr um die Mitte herum.) Viele Menschen traten in sein Leben. Einige gingen wieder, andere blieben glücklicherweise da.

Schalke blieb die ganze Zeit. Und der kleine Junge blieb dabei. Zunächst weiterhin mit seinem Papa auf der Tribüne, später dann mit seinen Kumpels in der Kurve und heute, neben den Freunden auch schon mal mit dem eigenen Nachwuchs, wieder auf der Tribüne. Unzählige Spiele hat er seitdem gesehen.  An viele davon hat er gute Erinnerungen. An einige auch weniger gute. Aber auch die gehören dazu. An seiner Leidenschaft für den Verein ändert sich dadurch eh nichts, wenngleich es sicherlich schöneres gibt als schmerzliche Niederlagen oder zahnärztliche Wurzelbehandlungen in Nachspielzeiten.

Dieser kleine Junge war bzw. bin ich. Seit 9131 Tagen ist der Verein aus dem bekanntesten Stadtteil Deutschlands Teil meines Lebens. Seit einem Vierteljahrhundert bin ich Schalker. Seit 25 Jahren lebe, liebe, leide ich mit dem FC Schalke 04.  Und das schöne ist- ich bin damit nicht allein. Sicher, der Verein hat sich in diesen 25 Jahren extrem verändert. Um das zu erkennen, reicht beispielsweise ein Blick auf Fotos vom Vereinsgelände in den 90ern und auf welche von heute. Die Zeiten, an denen man spontan ein Spiel besuchen konnte und an der Tageskasse eine Karte kaufen konnte, sind vorbei. Die Eintrittspreise haben sich mehr als vervierfacht. Längst ist der Stadionbesuch nicht mehr eine relativ günstige Freizeitbeschäftigung, sondern für viele Menschen echter Luxus geworden.

Dennoch, trotz aller Änderungen, trotz aller Höhen und-vor allem-trotz aller Tiefen, die der Verein in „meinem“ Vierteljahrhundert durchlebt hat- eines ist ungebrochen. Die Leidenschaft und die Hingabe der Fans. Diese können noch so viel meckern, murren oder pfeifen. Wenn es dem Club dreckig geht, sind sie da und stehen zum Verein. Ich denke, jeder, auch ich, hat schon mal innerlich gekündigt. „Die können mich doch mal kreuzweise, da gehe ich nicht mehr hin!“ Und wo stand man in der nächsten Woche? Richtig, in der Kurve oder zumindest mit dem Ohr am Radio oder dem Auge auf der Glotze. Viele ältere werden daher natürlich über diese Zahl nur müde lächeln, halten sie doch dem Club schon vierzig, fünfzig oder gar sechzig Jahre die Treue. „Blau und Weiß ein Leben lang!“ ist eben nicht nur ein Schlachtruf und eine tolle Marketingzeile, es ist vor allem eines: Die Wahrheit!

In diesem Sinne: Auf die nächsten 25!

Ein Tag im Leben

 

Müdigkeit

Pflicht

Nervosität

Vorfreude

Ungeduld

Start

Fahrt

Staunen

Wir-Gefühl

Bier

Mehr Bier

Einlass

Menschen, viele Menschen

Stille

Gesang

Hoffen

Anfeuern

Bangen

Zittern

Depression

Aufbäumen

Herzstillstand

Durchatmen

Angst

Zaghafter Jubel

Erstarren

Großer Jubel

Immer noch Angst

Da geht was!

Die Welt steht still!

Riesenjubel

Extase

Tränen

Umarmungen

Freude

Noch mehr Tränen

Singen,hüpfen,schreien

Hupkonzert

Ganz viel Bier

Musik,tanzen, feiern

Ungläubigkeit

Langsames Begreifen

Stolz

Absacker

Bett

 

 

 

Und ihr so am 21. Mai 1997?

 

P.S.: Wer das ganze mal auf der Leinwand sehen möchte, kann dieses tolle Projekt unterstützen: http://www.startnext.de/san-siro Es lohnt sich bestimmt!

 

Das Wars. (Episode 51)

Irgendwie ist es jedes Mal ein ganz sonderbarer Moment, wenn der 34. Spieltag über die Bühne gegangen ist. Dieser riesige Wettbewerb ist einfach so vorbei und alle wichtigen Entscheidungen – die Relegation mal außen vorgelassen – sind gefallen. 34 Bundesligaspiele hat jedes Team bestritten. So auch wir.
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Das ultimativ letzte Web 0.4 Tippspiel dieser Saison…

…nachdem es ja schon letzte Woche ausgefallen ist. Entschuldigen mag ich mich, dass ich nicht mehr hinterher komme. Nicht auswerte. Aber das macht es ja auch irgendwie fast spannend.

Die Frage ist so einfach wie punktreich (3):

Welcher Spieler schiesst morgen (mit) die meisten Tore?

“Und auf dem Weg zum Auto denk ich mir…

…wie wenn das jetzt der Anfang wär- einer neuen Schalker Blütezeit-ja Blütezeit“

Abgesehen davon, dass ich mit der Straßenbahn gefahren bin, hatte ich nach der Schalker JHV diesen Songtext der „Kellergeister“ im Kopf. Diese JHV wollte ich eigentlich jetzt hier zusammenfassen, Max war auf www.blogundweiss.de aber um einiges schneller und hat dieses perfekt getan: http://blogundweiss.de/2014/05/05/kuschel-jhv-zum-wohlfuehlen/ Da gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen.

Aber zurück zu der Blütezeit. Ich bin ja grundsätzlich optimistisch, wenn es um Schalke geht. Ich versuche, auch aus Niederlagen etwas Positives zu ziehen, ich hoffe immer das Beste und ich glaube an den Erfolg. Manchmal fällt man da zwar hart, aber ich kann halt nicht anders. Deswegen glaube ich auch, dass diese Jahreshauptversammlung- immerhin die wichtigste Veranstaltung eines „e.V.“- eine Art Startschuss gewesen sein könnte:

Ein Startschuss für ein besseres Miteinander, für einen respektvollen Umgang auch mit anderen Meinungen und für eine Diskussionskultur auf Augenhöhe, wie sie schon unser Leitbild propagiert. Die Rücknahme der umstrittenen Anträge kam nicht von ungefähr. Ich bin mir sicher, die Vereinsverantwortlichen haben aus der „Viagogo-JHV“ gelernt und werden nun noch sensibler mit Themen, die die Fans betreffen, umgehen. Es hat zwar etwas gedauert und es sind auch im Vorfeld dieser Mitgliederversammlung Fehler gemacht worden, aber besser ein spätes Umdenken als gar keines. Hoffen wir nun, dass dieser Weg weitergegangen wird.

Ein Startschuss für die Besinnung auf die eigenen Stärken. Die U 19 wird fast lauter gefeiert als die Profis, Norbert Elgert verlängert seinen Vertrag und wird völlig zu Recht in die Ehrenkabine berufen.  Der Schalker Nachwuchs begeistert von Jahr zu Jahr mehr und die Knappenschmiede genießt in der gesamten Bundesliga und in Europa ein besonderes Ansehen. Man schaut auf uns, nicht wir auf andere. Darauf kann man stolz sein und darauf kann man auch weiter aufbauen.

Ein Startschuss für die Konzentration auf die wichtigen Dinge. Ich war erstaunt, als Olaf Thon in seiner Elgert-Laudatio den derzeitigen Torwart des FC Bayern erwähnte und nicht ein einziger Pfiff zu hören war. Aber genau das ist der richtige Weg. Manuel Neuer auf Schalke ist und bleibt Geschichte. Konzentrieren wir uns doch einfach darauf, ihm beim nächsten Spiel ein paar Bälle in den Kasten zu schreien, als die Energie ins Auspfeifen zu legen.

Ein Startschuss für die endgültige Akzeptanz des Cheftrainers. Jens Keller wurde von den Mitgliedern besonders freundlich empfangen und auch bei den Heimspielen brandet immer mehr Applaus auf, wenn bei der Aufstellung sein Foto auf dem Würfel erscheint. Das ist richtig, denn dieser Mann leistet gute Arbeit, die nun endlich auch gewürdigt wird. Sicherlich, der ein oder andere wird immer ein Haar in der Suppe finden, das bleibt nicht aus. Aber generell stehen unter dem Strich erfolgreiche eineinhalb Jahre, die er nun schon an der Seitenlinie steht. Wenn man die Gesamtumstände (Verletzungen etc.) betrachtet, kann man da nur den Hut ziehen.

Ein Startschuss für einen Neuanfang des SFCV. Die Abstimmung zum Wahlausschuss kann man wohl als derbe Klatsche bezeichnen. Aber wie heißt es doch so schön: Aus Niederlagen lernt man und aus Schaden wird man klug. (Die Überweisung an das Phrasenschwein ist schon raus, keine Angst!) Der SFCV macht seit über 30 Jahren Fanarbeit, ein vereintes Schalke kann gar nicht auf die Erfahrung und auf den großen Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer verzichten. Sicherlich ist gerade in der letzten Zeit nicht alles glatt gelaufen und es wurden einige, teils haarsträubende Entscheidungen getroffen, die zu Recht für viel Unmut gesorgt haben. Trotzdem, Schalker sind alle und dieser kleinste gemeinsame Nenner muss und sollte auch von allen respektiert und ausgebaut werden.

Oder kurz, ein Startschuss für ein vereintes, und damit automatisch starkes Schalke. Denn 130.000 Mitglieder und Millionen Fans weltweit wissen schließlich: Schalke ist der geilste Club der Welt! Wenn wir das in Zukunft noch stärker GEmeinsam ausleben, noch enger zusammenrücken und die Bulldozer endlich ihre Arbeit an den Gräben aufnehmen…hui!

 

 

Dumm kickt gut.

Man hat fast das Gefühl, dass Schalke da gerade irgendwas versiebt hat. Trotz des guten 2:0 gegen einen vergleichsweise harmlosen SC Freiburg, der sein Saisonziel bereits erreicht hatte, bei dem dennoch sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung dank guter, fast glasklarer Chancen einiges mehr gegangen wäre, ist man noch nicht durch. Doch so sehr es sich auch so anfühlt: Ein vierter Punkt ist bei so einer Partie einfach nicht drin: Die Mannschaft hat alles getan, was möglich ist.
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Aufheben

Auf Schalke. Spieltagsende. Verloren. Ich streune kopf- aber nicht herzlos um die Arena. Gehe ziellos, suche nichts, brauche nichts, warte einfach nur noch ab, und alles, was ich noch habe ist ein Schuhkarton in meiner Hand. Denn da sind diese Sätze, die ich hörte vor dem Spiel, während des Spiels und die verstummten Stimmen nach dem Spiel. Sie tanzen umher, ziehen kleine Kreise, schwerelos, wenn ein Windstoß kommt bäumen sie sich nochmal auf bis sie den Boden berühren und liegenbleiben. Manche von ihnen hebe ich auf und packe sie in den Schuhkarton, lege sie vorsichtig zu all den anderen, die schon da sind und warten, und setze den Deckel wieder darauf. In den Deckel habe ich drei Reihen kleiner Luftlöcher gestanzt, denn ich habe sogar schon königsblaue Herzen vor der Arena aufgesammelt. Das waren Spieltage, die Herzen brachen. Und auch manche Sätze brauchen Licht, und manche Sätze müssen atmen. Ich bin wachsam, denn in meinem Schuhkarton, darin ist auch etwas von mir. Es ist etwas, das vor einigen Tagen aus Versehen aus meinem Mund fiel und mit Schwung auf der Straße in einem Laubhaufen landete, oder im Büro gegen die Wand donnerte. Denn auch ich meckere, schimpfe manchmal über meinen königsblauen Herzverein. Natürlich. Sonst wäre ich kein Fan.
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Spekulatius

Ob ich mich super fühle, wo ich doch vor dem Stuttgart-Spiel gesagt habe, passt auf, wir können noch alle vier Begegnungen verlieren?
Ja, ja, verlieren kann man immer, hieß es.
Stimmte.

Nein, da fühle ich mich königsblau und bin zerknirscht nach diesem Doppelpack an Niederlagen, eindeutig. Zu sehen, dass da wohl die Kräfte nachlassen, dass eben auf mittlere Dauer nicht jeder Weltfußballer durch Jungspunde so einfach gleichwertig zu ersetzen ist, dass Durchschlagskraft nur durch unbedingten Willen UND Spielfreude UND Können UND Erfahrung gleichzeitig auf ein Höchstmaß schraubbar ist – dies nun aber zum Ende der Spielzeit in unserem Team nicht mehr so spaßig daherkommt wie in den vielen Spielen zuvor – ist schade. Viel mehr aber auch nicht.
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Das Web 0.4 Tippspiel: Gegen wen nochmal?

Zwei Zusatzpunkte kriegt diesmal, wer richtig vorhersagt, wie das Spiel diesmal für Schalke NiCHT ausgeht (Sieg, Unentschieden, Niederlage).

Neunzehnnullvier

Wir Schalker waren schon da, wo die Luft am heißesten und der Tag am dunkelsten war. Wir haben den Rausch mitgemacht, den Exzess ganz oben mitgenommen, uns neunzehnnullvier Mal im Karussell und somit im Kreis gedreht. Wir sind drachenartig nach oben gestiegen und wie ein Flugzeug mit Triebwerksschaden gefallen. Die Jahre sind gegangen, wir Fans sind geblieben. Wir haben gelacht, geweint und getanzt, wir haben einander und allen Anderen, auch denen die es nicht hören wollten, mitten ins Gesicht geschrien und keiner und alle haben dazugehört: Zu uns Schalkern.
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Das Web 0.4 Tippspiel: Eiersuche

Wieviele Buchstaben ‘O’ befinden sich in der Torschützenliste der Partie? (Nur Nachnamen. Doppelt- und Dreifach-Torschützen werden auch Doppelt und Dreifach gezählt.) Die richtige Antwort bringt drei Punkte.
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Kellerduell

Samstag Abend. Ich sitze wie früher mit meinem Vater vor dem Fernseher und gucke Sportschau. Wir beide kennen die Ergebnisse der Samstagnachmittags-Spiele nicht. Auch wie früher. Bei einer Partie liegt der Fokus des Beitrags auf den Trainern. Streich und Lieberknecht. Freiburg und Braunschweig. Dieser Fokus ist ihrer Hitzköpfigkeit geschuldet. Ich habe einen anderen Gedanken.
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Das Web 0.4 Tippspiel

Wie viele Auswärtssiege erleben wir an diesem Bundesligawochenende? (3 Punkte)

Danke!

Spieltag. 10 Uhr. Ich sitze hier im Bremer Umland im Schosse der weitestgehend versammelten Familie, bevor wir gleich mit einem Teil davon zum Spiel fahren. Ich ringe immer noch um Worte. Vielleicht mag der ein oder andere gar nicht mitbekommen haben, was da gestern alles passiert ist. Die Kurzversion: Der Geburststag des Web 0.4 wurde gestern gefeiert, wie ich meinem eigenen das noch nie zuteil wurde. Und das soll nicht etwa fuer die Armseligkeit meiner eigenen Ehrentage sprechen, sondern lediglich fuer das, was meine Freunde hier hinter meinem Ruecken auf die Beine gestellt haben.

Und natuerlich darf an einem Tag wie gestern kein Hase im Pfeffer liegen. Wenn man aber einen finden wollen wuerde, waere es genau das: Das Web 0.4 feiert mich als Chef und stellt unter der Federfuehrung von Libera und Eakus (Verzeiht mir, falls ich das nicht richtig geblickt habe, das will alles erst noch aufgearbeitet werden) mal eben was auf die Beine, was ich nicht mal annaehernd so hinbekommen haette.

Und wirklich, als der erste Beitrag mit diesen wundervollen Worten und Bildern von diesen wundervollen Menschen kam, und ich nicht wusste, was das noch alles folgen soll, war ich etwas peinlich beruehrt, dass diese so sehr an mich gerichtet waren. Schliesslich gehoeren doch meine Mitschreiber mindestens genauso geehrt. Umso gluecklicher war ich, als ich schon im zweiten Beitrag bemerkt habe, dass da wohl noch einige mehr – sprich: so ziemlich alle – beteiligt waren.

Ich schreibe viel und gerne ueber Emotionen. Aber was da gestern in mir vorging, will sich einfach nicht in Worte pressen lassen. Alle 04 Minuten vibrierte mein Smartphone und es kamen Tweets und Kommentare mit Glueckwuenschen. Dazu ein Beitrag mit Glueckwuenschen beim Vater der Bundesligavereinsblogs und eine prominente Erwaehnung auf der Facebookseite unseres Hauptsponsors. Als dann um 11 Uhr der Beitrag von Libera kam – ich hatte mich gerade wieder einigermassen beruhigt – ging dann endgueltig gar nichts mehr bei mir.

Ich wollte eigentlich meine Tasche packen, es sollte doch mittags Richtung Bremen gehen. Stattdessen lief ich mit einem Ruehrungstraenchen im Auge und dem Smartphone in den zitternden Haenden auf und ab und schaute dem Spektakel zu. Wie gerne wuerde ich hier jeden einzelnen Tweet verlinken. Leider geht das nicht. Aber die Instagram-Gruesse von Joel Hong moechte ich euch nicht vorenthalten.

Die dann folgenden Beitraege erwischten mich allesamt auf dem Weg nach und in Bremen, und jeder einzelne machte mich einfach nur sprachlos. Die Herzworte von Anto, die wundervollen Glueckwuensche aus der Nordstadt, der exklusive Wahnsinns-Nordkurwenkommentar (uebrigens meines Erachtens noch grossartiger, als jeder bisher im Kreisel erschienene), der mehr als geniale Web 0.4-Dub von Strom Hagemann und zu guter Letzt die Videobotschaft meiner Punkrockhelden KMPFSPRT.

Danke Libera <3.
Danke Henning.
Danke Basti, Danke Herr Lehmann.
Danke SLib, Danke Strom (& Elektra)
Danke Andrea & Anto.
Danke Tobias, Trainer Baade, Jens, Hassan, Phil, Torsten, Tobi, Matthias, Dirk & Benedikt.
Danke Hans Sarpei & Joel Hong.
Danke Andreas aka. Erwin Koslowski.
Danke David & KMPFSPRT.
Danke all den Facebookern und Twitterer fuer die wunderbarsten Tweets, Posts und Kommentare.
Danke an die Urheber der Sachen, die ich wegen des ganzen Trubels vielleicht noch gar nicht entdeckt oder nun in der Aufzaehlung vergessen habe.

Ein aufrichtiges und glueckliches Danke an euch Alle. Danke fuer einen wunderbaren Tag voler Glueckstraenen, Glitzer, Riesenlaecheln und Gaensehaut. Ich wurde noch nie in meinem Leben so geehrt und habe es genossen. Ich werde noch eine Weile brauchen, um das alles zu verarbeiten und mich garantiert noch eine ganze Weile davon tragen lassen.

Ein dickes koenigsblaues Herzchen fuer euch alle!

Glueck Auf & ein schoenes Spiel (Sorry, dass Tippspiel muss leider ausfallen.)

Das Web wird 04 – KMPFSPRT gratuliert!

In unserer Welt sagt ein Lied mehr als 1904 Worte:

Alles Gute, liebes Web 0.4!

Dein KMPFSPRT ♥

Strom & Elektra Hagemann – Web 0.4 Dubidap-Dub

Die Web 0.4 -Rumpel-Hit-Fabrik hat sich nicht lumpen lassen, sich selbst aber vor allem dem Mastermind und Dub-Liebhaber Skandy einen kleinen Song zu widmen.
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Nordkurwenkommentar Web0.4

Erwin

Mahlzeit,

erstma ein dicken Glückwunsch! Und macht ma ordentlich ein fettes Fass auf und lass ma so nullvier bis 13 Pils übber für mich. Vier Jahre! Drei iss Kacke, abber vier iss rassich. Denn datt iss ohnehin unsere Lieblingszahl! Und ohne Flachs, ma so eben in einen Satz watt übber den geilsten Club der Welt watt raushauen, datt kann jeder, zumindest viele. Datt Ganze abber auch fröhliche vier Jahre locker aussem Handgelenk durchzuziehn, datt könn wenige. Nur Literaturensöhne.

Web04.de iss auch ne echt gediegene Adresse. Gut, ich mein, wenn du schonn schön ein inne Klotschen hast, du kenns datt ja, der letzte Schnappes musste nich sein und so, abber auf die Blauen und so geht immer einer… jedenfalls… vertipps du dich… und ja, dann kanns du auch bei watt anderen landen. Und dann krisse die Blitzherpes. Zum Beispiel wen du, Vorsicht!, auf depp04.de landen tus. Datt iss übrigens die Seite vom Großkreutz, der Pillemann, der.

Eben! Oder sepp04.de, die neue Seite vom ehemals besten Torwart auffem Planeten. Wobei, wenn datt darum geht, ich hab gehört, der Ralle verhandelt schonn übber die Seite mit besterschalkertorwart/ever/ever/ever.de. Sonne Online-Petition von wegen rallefuerdeutschland.de, ja, datt hätte watt. Abber wenne mich fragen tus… muss aunich, lass uns den Jungen ma schön in Ruhe. Abber die Blauen sind eh hip! Dann siehs du daran, datt…

… beispielsweise auch Pep04.de schonn online iss, doch, ehrlich… wer will die katalanische Kanaille als Träner? Iss doch ein Scheiss-Fussball, den der da spielen lassen tut, oder? Erfolchreich, ja, ja, abber richtich scheisse anzukucken. Außerdem iss datt ja irgendwie richtich knudellich süß, datt iss ne Super-Masche bei den Ladies, dies Spaleutsch watt der da erzählt, abber so richtich schnallen, watt der übber Fussball erzählt, datt kannste nich.

Null, nee, da bleibs du lieber bei web.04, da weisste, wo du bis. Oder auch bei anderen interessanten Internseiten, wie zum Beispiel… äh… nee, da fällt mir jetz echt nix anderes ein. Wo waren wir noch gleich?

Vier Jahre! Also, wenn datt nich klar geworden iss: Von meine Stelle heir nomma alles Gute und auf die nächsten vier Jahre, ne? Und dann haut ihr ma richtich einen raus.

GutGEh´n

Euer
Unterschrift Erwin

Salven aus der Norstadt

In unserer Stadt sind SLib und ich, Herr Kevin Fritz Lehmann, stets Verkleidete. Aus vielerleuts Prinzip.
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Gruss von Miss web0.4 – Anto

Miss web0.4  - Anto

Hallo Andy!

Wenn ich so durchs Leben gehe, begegne ich vielen Menschen.
Mit einigen beschäftige ich mich sehr, mit manchen ein bisschen, es gibt welche die vergesse ich direkt, und dann gibt es Menschen wie dich (leider viel zu wenige), die einen besonderen Platz bekommen.

Ich gratuliere dir und dem @web04 zu eurem Jubiläum!!!!
Inspiriert von unserem Vereinslied

Web 04, wie les ich dich,
Web 04, ich verpass dich nicht.
Web 04, ist mehr als nur ein Block ,
Web 04, lesen Hose und auch Rock.
Hätten wir ein Königreich, machten wir es den Web 04 Lesern gleich.
Alle Mädchen die so jung und schön, müssten all mim Web 04 Schal spazieren gehen.
Mohammed war ein Prophet, der vom Blog lesen nichts versteht, doch aus all der schön geschriebenen Pracht, hat er sich das Web 04 zur Lieblingslektüre gemacht.
Tausend Freunde an der Mauer,werden durch das Lesen immer schlauer,
Tausend Freunde die das Web 04 lesen, stehen danach zusammen an dem Tresen.

Literaturensohn
Intelligent
Twittert
Er
Reichlich
Allerlei
Tiefsinniges
Und
Romantisches
Ein
Natürlich
Sanftmütiger
Offener
Herzensmensch
Nun genug der vielen Worte, genießt das Bier und auch die Torte.

Deine Anto

Das web0.4 wird 04 – Hans Sarpei gefällt das

Seit 04 Jahren, wie wunderbar,
ist das web0.4 für uns da.
Die Autorenzahl etwas gewachsen
und beglückt uns gern mit ihren Flachsen.
Ist der Humor auch manchmal flach,
Hans Sarpei gefällt´s und er lacht.
Und nun weiss es bald die ganze Schalkerwelt:
Klamauk, Herzworte und Spass bis in die Zeh’
gibt´s nur beim verrücktwunderbaren web0.4.de!