Web 0.Bier

Schalke spielt bis jetzt eine durchwachsene Saison. Zu Hause ist man zwar noch ungeschlagen und auch die sehr guten Leistungen gegen Bayern und Lüdenscheid sollten nicht unerwähnt bleiben, aber vor allem die letzten Heimauftritte konnte man eher in der Kategorie „ zieht sich wie Kaugummi“ einordnen. Erfolgreich, aber vor allem spielerisch alles andere als eine Augenweide. Und zu allem Überfluss erhöht der Verein dann noch die Bierpreise, so dass man sich das ganze nur unter erheblichem finanziellem Aufwand schönsaufen kann!

Es wurde viel über den neuen Bierpreis diskutiert. Von „Na ja, immerhin noch unter vier Euro.“ über „ Is mir doch Latte, hoch die Tassen!“ bis hin zu: „Die spinnen doch!“ war alles dabei. Es überwog natürlich die Entrüstung, denn bei Eintritts- oder Bierpreisen versteht der Schalker keinen Spaß. Aber ist denn das Bier auf Schalke wirklich extrem teuer? Oder sind 3,90€ für einen halben Liter noch im Rahmen? Der oben angegebene Web 0.4 Schreiber hat sich daher- teils in furchtlosen Selbstversuchen, teils in Recherchearbeit-mal die Bierpreise in GE angesehen und präsentiert nun eine kleine Zusammenfassung und gibt Tipps, wo ihr euch vor oder nach Heimspielen die ein oder andere Hopfenkaltschale gönnen könnt, ohne gleich einen Kleinkredit aufnehmen zu müssen: (Alle Angaben ohne Gewähr und auf einen halben Liter umgerechnet, um gut vergleichen zu können)

Die günstigste Möglichkeit bietet der Kaufpark im Bahnhofscenter Gelsenkirchen. Wenn ihr keinen Wert auf Geschmack oder Temperatur des Getränkes legt, könnt ihr den halben Liter hier schon ab 0,40 Euro erwerben. Die ebenfalls angebotenen Spirituosen lasst aber besser im Regal, wenn ihr nicht- schlafend auf der Tribüne- zum Highlight der Sportschau-Berichterstattung werden wollt.

Etwas teuer sind die Kioske und Geschäfte in und rund um den Hauptbahnhof. Zwischen 1,20 und 1,70 Euro (inclusive Pfand) verlangt man hier für eine Flasche Veltins. Diese ist aber immerhin kalt. Also, wenn man Glück hat.

Eine echte Kultstätte im Bahnhofsbereich ist Charlys Bummelzug. Nirgendwo ist der Charme des Ruhrgebietes greifbarer als in einer Bahnhofskneipe. Das war es dann aber auch. Der halbe Liter zum Preis von umgerechnet 4,38 Euro ist  alles andere als traditionell. Und das trinken aus wiederverwerteten Plastikbechern, die eingesammelt, gespült und neu befüllt werden, bedarf auch einer gewissen Schmerzgrenze oder einem extrem hohen Promillegrad. Nicht toll, aber trotzdem Kult.

Nun aber rein in die 302 und ab zur Schalker Meile. Das Anno 1904 bietet neben zahlreichen Aktionen, netten Menschen und einem kleinen Biergarten auch das Pils für die vielfach geforderten 2 Euro. Leider nur für 0,3 Liter, so dass der Halbe hier umgerechnet 3,33 Euro kostet. Sollte euch aber von einem Besuch nicht abhalten. Ein paar Meter weiter, in der Gaststätte Bosch neben der Glückauf Kampfbahn gibt es die 0,5 Liter frisch vom Fass sogar für nur 3,20 Euro zu kaufen. Das alles natürlich verbunden mit dem Treffen von vielen Gleichgesinnten, fahrt mal ne Stunde eher los und macht einen Abstecher- es lohnt sich eigentlich immer!

Rund um die Arena ist die Kneipenlandschaft leider nicht  wirklich ausgeprägt. Die „Destille“ in Buer dürfte aber vor allem Parkstadiongängern hinlänglich bekannt sein. Hier gibt es die 0,5 Liter Gerstensaft für 3,63 Euro. Apropos Buer und Umgebung: Hier ist die Gaststättendichte durchaus etwas höher als direkt am Stadion. Und mit Preisen zwischen 3,50 Euro ( „Zum Rungenberg“ und „Glückauf-Quelle“, Horster Str.) und 3,70 Euro („Hexenhäuschen“, Marienstr.) auch ganz gut zu bezahlen.

In fußläufiger Nähe der Arena befindet sich zudem noch das Haus Wieschen auf der Adenauerallee. Hier müsst ihr 3,63 Euro für 0,5 Liter auf den Tisch legen, habt aber den Vorteil, dass ihr von dort relativ schnell auf der Autobahn seid und nicht im Stau der Großparkplätze verdurstet. (Der Fahrer sollte allerdings bitte bei Wasser oder Cola bleiben.)

Fazit: Schalke liegt mit dem Preis von 3,90 Euro im oberen Bereich Gelsenkirchens, ist aber auch gar nicht so weit entfernt vom durchschnittlichen Gaststättenpreis (3,61 Euro). Teurer geht übrigens immer, so kostet der halbe Liter in „Harrys Bar“ im Marriot-Hotel gegenüber der Arena stolze 5 Euro. Immerhin erübrigt sich bei diesem Preis dann das Trinkgeld, aber das ist auch nur ein schwacher Trost. Trotzdem, in diesem Sinne: Prost!

 

 

Licht und Schatten

Freitagabend, 20:30 Uhr. Flutlichtspiel. Fand ich schon immer nett, diese Spiele haben irgendwie einen besonderen Charakter. Bereits zu Parkstadionzeiten waren es tolle Momente. Schon von weitem wiesen einem die imposanten Flutlichtmasten den Weg durch die dunklen, verschlungenen Pfade des Berger Feldes und wenn man endlich drin war und ins hellerleuchtete Rund schauen konnte, wusste man: Hier geht gleich die Post ab. Ging sie auch manchmal. Ab und zu hätte man sich jedoch auch einen Stromausfall gewünscht wie es seinerzeit bei unserem Gastspiel in Bremen passiert ist.

Tja, und am Freitag? War es irgendwas dazwischen. An Vorfreude mangelte es nicht und da der Verein auch gerne mit Lichteffekten spielt, gab es zum wiederholten Male beim Steigerlied eine Gänsehaut-Atmosphäre. Manch einer wird es für künstlich erzeugte Stimmung halten oder als blöde Effekthascherei abkanzeln, aber ich kann mir nicht helfen, auch wenn es Smartphone-, statt Grubenlampen sind: „Und er hat sein helles Licht bei der Nacht schon angezündt“, unterstützt von hunderten Lichtern auf den Tribünen-Hühnerfell!

Das Spiel an sich hatte dagegen weniger Leuchtkraft zu bieten. Lediglich Uchida stellte zwischendurch fest, dass kein gemächlicher Laternenumzug, sondern ein Fußballspiel stattfand, bei dem man durchaus auch mal sprinten darf. In der Mitte fackelte Huntelaar nicht lange und sorgte für die Führung, die bis zum Ende Bestand haben sollte. Ein Arbeitssieg, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Überhaupt, es könnte schlimmer sein. Zu Hause sind wir immer noch ungeschlagen, die letzten drei Heimspiele in der Liga wurden sogar alle gewonnen, wenngleich die Gegner nur zwei Mannschaften aus dem Mittelfeld und ein potentieller Abstiegskandidat waren. (Sorry, aber der musste sein!) Siege sind sicherlich derzeit das beste Mittel, den Fans die doch recht defensive Spielweise ein wenig schmackhaft zu machen. Und wenn es am nächsten Samstag auch wieder nur zu einem lichten Moment reicht, der uns drei Punkte beschert, soll mir das auch recht sein.

Definitiv ins Licht stellen darf man aber das Verhalten des Vereines und der Fanszene. Bekanntlich gab es in der Vorwoche unter dem Motto „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln den größten Nazi-Aufmarsch der letzten Jahre. Die beschämenden Bilder gingen durch Presse und Internet und sollten daher jedem geläufig sein. Ob dort auch Personen zugegen waren, die am Freitag dann wieder neben uns im Block saßen oder standen, weiß ich nicht. Ich hoffe nein, ich befürchte aber,leider ja.

Umso stolzer bin ich auf meinen Verein, der das Tragen von Hogesa-Kleidung kurzerhand verboten hat. Ein richtiges und wichtiges Zeichen. Von den Fans gab es zudem auf mehreren Spruchbändern klar zu lesen, dass eine derartige Ideologie auf Schalke keinen Platz in der Fanszene hat. Kein Fußball den Faschisten! Die ewig gestrigen, braunen Volldeppen wird man damit zwar nicht erreichen. Aber evtl. denkt ja der ein oder andere Teilnehmer der Demo, der sich noch nicht die Hirnwindungen rausgeprügelt hat, mal darüber nach, vor welch einen Karren er sich da spannen lässt. Eine Solidarität oder Verbrüderung mit Nazis darf es nicht geben, egal zu welchem Thema. Es ist daher wichtig, dass Verein und Fans auch in Zukunft hier weiterhin klare Kante zeigen. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, menschenverachtende Ideologien und Rechtsextremismus sind auf Schalke fehl am Platz!

 

In einem Satz: Sport Inc.

Heute abend, wenn im Rahmen der Champions League zur besten Fernsehzeit die Mannschaft von Sporting Lissabon, die ihre bisher einzige wettbewerbsübergreifende Saisonniederlage zu Hause gegen Chelsea in Kauf nehmen musste, in der hiesigen Arena einläuft, ist der zweite Schalker Heimsieg der Saison und der damit verknüpfte, zumindest vom Ergebnis her erfolgreiche Einstand des neuen Übungsleiters Roberto di Matteo im Spiel gegen Hertha BSC Berlin und der damit verbundene Auftrieb durch den so kommunizierten “geglückten Start in eine neue Ära” keinen Deut mehr wert, da die Mannschaft nun auf internationaler Ebene zu beweisen hat, dass sie eine ebensolche Klasse besitzt, und im Falle einer Niederlage schon fast ihre Chance auf ein Überwintern in dem – zumindest finanziell – lukrativsten aller Wettbewerbe verliert, was, wenn man sich den aktuellen Stand der Bundesliga anschaut, und nicht wirklich mit der erfolgreichsten Rückrunde aller Zeiten rechnet – trotz neuem ‘Erfolgstrainer’ – einer standesgemäß verkorksten Saison gleichkäme.

Danke, Jens Keller!

Schalke trennt sich von Trainer Jens Keller. Zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Text begonnen habe, stand eine offizielle Bestätigung noch aus. Aber da in den letzten Tagen ohnehin sehr häufig Interna an Journalisten weitergetragen wurden, sei es aus Mannschafts- bzw. Aufsichtsratssitzungen oder auch aus dem Behandlungszimmer des Medicos, wird man wohl davon ausgehen können, dass die Infos stimmen. Ah, nun ist auch die offizielle Bestätigung da, die Maulwürfe waren tatsächlich mal wieder bestens informiert!
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Der Oktober macht was er will.

Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen Schalker Trainerwechsel durch eine offizielle Meldung des Vereins erfahren habe. Das ist fast löblich. Aber nicht deswegen habe ich als erstes – trotz meisestem Herbstwetter – zunächst meinen Kalender konsultiert, um in Erfahrung zu bringen, ob wir nicht den 1. April haben.
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Schalke!

Derbysieger! Derbysieger! Mindestens zwei Mal pro Saison haben wir seit jeher – zumindest wenn man mal von den Zweitligajahren absieht – die Chance, in einem Spiel Einiges bis Vieles Wett zu machen. Und wenn man dann nach einem hart erkämpften Derbysieg in der Tabelle noch über dem Vorortverein aus Lüdenscheid steht, ist die Schalker Welt doch in Ordnung. Oder? ODER???
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Derbymodus!?

Schalke gewinnt mit 3:0 in Bremen. Kein überragendes Spiel, aber am Ende war der Sieg nach einer vor allem kämpferisch guten Leistung völlig verdient. So weit so gut, abhaken und auf kommenden Samstag schauen:

Derby. Das Spiel der Saison. Die wichtigsten 90 Minuten der Hinrunde.

Ich könnte diese Sätze jetzt so stehen lassen, den Artikel abschließen und mich einfach nur auf Samstag freuen. Aber ganz so einfach ist es nicht. Denn Derby hieß in den letzten Jahren leider auch Polizeiüberangebot, aggressive Stimmung auf allen Seiten, Sicherheitswahn, kollektive Haus-Stadion- und Stadtverbote, Pyrotechnik in Familienblöcken und -nicht zu vergessen- eine teilweise überzogene und sensationsheischende Berichterstattung, die mit seriösem Journalismus nichts mehr zu tun hatte.

Abartig. Ich brauche so was nicht. Versteht mich nicht falsch, ich möchte kein „Kuschelderby“. Emotionen sind wichtig, eine gesunde Rivalität gehört dazu, und was gibt es schöneres, nach einem Sieg dem schwarz-gelben Nachbarn oder Kollegen mit einem breiten Grinsen zu begegnen? Richtig, nix. Da geht man dann sogar montags gerne zur Arbeit. Aber dabei soll es dann auch bitte bleiben. Der Gewinner reckt seine in die Höhe und der Verlierer ballt sie in der Tasche, aber bitte lasst die Fäuste aus den Gesichtern des jeweiligen Kontrahenten! Nun gut, ich möchte nicht die gleiche Schiene fahren wie einige Zeitungen. Grundsätzlich kann jeder, der sich zu benehmen weiß, das Derby ohne Angst besuchen, egal ob blau-weiß oder schwarz-gelb. Die Ereignisse vom letzten Heimspiel werden sich, auch aufgrund des oben angesprochenen Hausverbotes für einen Großteil der aktiven Lüdenscheider Fanszene, zudem bestimmt nicht wiederholen.

Das hoffe ich natürlich auch für die Ereignisse auf dem Rasen. Kein Sieg in der letzten Saison, das gilt es dringend zu ändern. Das gestrige Spiel dürfte ein wenig Selbstvertrauen gegeben haben und auch die Aktiengesellschaft aus dem östlichen Ruhrgebiet plagt sich mit Formschwankungen und vielen Verletzten herum. „Da geht was!“, möchte man schreien, zumal die Mannschaft in den Spielen gegen Bayern und in London ja gezeigt hat, dass sie auch gegen starke Gegner nicht chancenlos ist, wenn Kampf und Einsatz stimmen. Wenn ich etwas kramen würde, finde ich auch sicher noch eine Statistik, die sich gut für uns liest. Jau, tatsächlich. Drei Pflichtspiele in Folge unbesiegt, seit fünf Monaten kein Heimspiel mehr verloren! Hört sich besser an, als es im Endeffekt war, aber wen stört das bei Statistiken schon. Im Derby ist das „Vorher“ auch relativ unwichtig. Ein Sieg kann eine ganze Saison retten, eine Niederlage aber eben diese auch kaputtmachen. Der Gewinner ist für ein halbes Jahr der König des Ruhrpotts, die geschlagenen für dieselbe Zeit die Hofnarren. Ich wäre lieber König als Narr, ganz klar! Ach, könnte nicht schon Samstag sein? Es kribbelt. Noch dreimal schlafen.

 

 

P.S.: Wenn ich dem WordPress-Zählwerk Glauben schenken darf, hat der Beitrag  inklusive diesem letzten Satz genau 504 Wörter. Mehr kann ich nun nicht mehr tun, außer mir am Samstag die Kehle aus dem Hals zu schreien. Den Rest müsst ihr erledigen, Ralf, Atsuto, Kaan, Roman, Dennis, Joel, Kevin, Eric, Max, Sidney, Klaas, Christian, Christian, Chinedu, Quillo, Donis oder wer auch immer auflaufen wird. Viel Erfolg, Glückauf!

Talfahrt

Eine Woche mit zwei aufreibenden Spielen liegt hinter uns. Beide endeten mit einem Remis. Während dies bei dem ersten Spiel als Erfolg zu werten ist, fühlt es sich bei der gestrigen Partie eher wie eine Niederlage an. Wieder ein Heimspiel, wieder ein schlagbarer Gegner, wieder nicht der lang ersehnte erste Saisonsieg. Und mehr noch: Der Kader wurde weiter ausgedünnt. Diesmal allerdings vor allem durch eigene Dummheit.
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Mal wieder die Aussicht genießen

Es hätte so ein schöner Samstag sein können. Störungsfreie Anreise, das Wetter spielte mit, eine schöne Choreo und eine super Stimmung unter den mitgereisten Fans.
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Tabu?

Es tickert sich so durch die Nachrichtenportale. Ein Ex-Schalker (-Bochumer, -Bremer, -Frankfurter bzw. -Stuttgarter) räumt auf. Und zwar in einem Buch. Nicht etwa, wie die meisten Ex-Schalker (-Bochumer, -Bremer, -Frankfurter bzw. -Stuttgarter) mit Schalke (Bochum, Bremen, Frankfurt bzw. Stuttgart) sondern mit seiner Kindheit. Und weil so ein Buch auch verkauft werden möchte, scheut er auch nicht davor zurück, sich von der ein oder anderen großen deutschen Tageszeitung interviewen zu lassen.
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Supercupvizepunkteabnehmer

Ja, hätte auch anders übertitelt werden können. Lederhosen auf die Knie runtergezogen. Oder Gefühlter Sieg. Oder Wechselbad -, wahlweise zu ergänzen mit “der Gefühle”, “-minton” oder “-stuber”.
Sage mir keiner, man und frau wäre nicht auf eine Niederlage eingestellt gewesen. Ich wars ja schon bei Veröffentlichung des Spielplans, Marke: wird ein schwerer Start in die Saison.
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Zahltag

Ballbesitz? Ergebnis? Punktestand? Tabellenplatz? Gelaufene Kilometer? Verbleibende gesunde Spieler im Kader? Torverhältnis? Dreier- oder Viererkette? Zuschauerzahl? Jahre bis zur nächsten Meisterschaft? Passstatisik? Rückennummern der Torschützen? Tage, Wochen, Monate oder Jahre die Keller noch im Amt ist? Anzahl der gelben Karten? Zweikampfwerte? Der Wert von Xabi Alonso? Rasenlänge?
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Expo!

Schalke startet in die neue Bundesligasaison. Sogar zwei Weltmeister stehen von Beginn an auf dem Platz. Weltmeisterlich bleiben am Ende aber leider nur der königsblauen Fansupport in Hannover.
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Fieber!

100 Tage sind vergangen, seit Schalke das letzte Pflichtspiel gegen Nürnberg bestritt. 100 Tage, in denen ich Schalke Schalke sein ließ. Und wenn ich das so sage, meine ich das so.

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Silberhochzeit

Sonntag, der 11. Juni 1989, 15:00 Uhr, Parkstadion Gelsenkirchen. Schalke 04 gegen Blau-Weiß 90 Berlin. Ein ganz wichtiges Spiel. Mit einem Sieg bleibt Schalke 04 in der 2. Bundesliga. Verliert man, droht der Absturz in die Amateur-Oberliga und die Existenz des ganzen Vereines steht auf dem Spiel. 66000 Zuschauer wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen, zu diesem Zeitpunkt der absolute Zuschauerrekord in der zweiten Liga. Ok, die Eintrittspreise waren dank eines Sponsors stark herabgesetzt, aber trotzdem, die Zahl war eine echte Hausnummer.
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Ein Tag im Leben

Müdigkeit

Pflicht

Nervosität

Vorfreude

Ungeduld
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Das Wars. (Episode 51)

Irgendwie ist es jedes Mal ein ganz sonderbarer Moment, wenn der 34. Spieltag über die Bühne gegangen ist. Dieser riesige Wettbewerb ist einfach so vorbei und alle wichtigen Entscheidungen – die Relegation mal außen vorgelassen – sind gefallen. 34 Bundesligaspiele hat jedes Team bestritten. So auch wir.
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Das ultimativ letzte Web 0.4 Tippspiel dieser Saison…

…nachdem es ja schon letzte Woche ausgefallen ist. Entschuldigen mag ich mich, dass ich nicht mehr hinterher komme. Nicht auswerte. Aber das macht es ja auch irgendwie fast spannend.

Die Frage ist so einfach wie punktreich (3):

Welcher Spieler schiesst morgen (mit) die meisten Tore?

“Und auf dem Weg zum Auto denk ich mir…

…wie wenn das jetzt der Anfang wär- einer neuen Schalker Blütezeit-ja Blütezeit“

Abgesehen davon, dass ich mit der Straßenbahn gefahren bin, hatte ich nach der Schalker JHV diesen Songtext der „Kellergeister“ im Kopf. Diese JHV wollte ich eigentlich jetzt hier zusammenfassen, Max war auf www.blogundweiss.de aber um einiges schneller und hat dieses perfekt getan: http://blogundweiss.de/2014/05/05/kuschel-jhv-zum-wohlfuehlen/ Da gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen.
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Dumm kickt gut.

Man hat fast das Gefühl, dass Schalke da gerade irgendwas versiebt hat. Trotz des guten 2:0 gegen einen vergleichsweise harmlosen SC Freiburg, der sein Saisonziel bereits erreicht hatte, bei dem dennoch sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung dank guter, fast glasklarer Chancen einiges mehr gegangen wäre, ist man noch nicht durch. Doch so sehr es sich auch so anfühlt: Ein vierter Punkt ist bei so einer Partie einfach nicht drin: Die Mannschaft hat alles getan, was möglich ist.
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