Dass man am Saisonende hinter Bayern steht, das kennt man. Nur einmal in den letzten zehn Jahren war das nicht der Fall. Zu nutzen wussten das aber nicht wir, sondern die Schwaben. Dass die Bayern Meister werden, ist auch nicht neu. Manchmal deutlich, manchmal knapper, manchmal augenscheinlich per Last-Minute-Angebot gekauft.
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Noch vor dem Endspiel ein Überblick über die Schalker Befindlichkeit der letzten fünf Wochen. Wie Ihr selber sehen könnt, wechseln sich Freude und Unzufriedenheit in schöner Regelmäßigkeiten als dominierende Emotionen ab. Die Identifikation bleibt relativ konstant und bei der Bedeutsamkeit sieht man einen kleinen Trend zum Anstieg je näher wir dem Saisonende kommen.
Weiterlesen: Glücksprojekt Rückrunde – Wochen 15 -17 »
Die Wahrheit ist: Diese Saison wird uns rein quantitativ nicht mehr viel Fußball bieten, der unsereins irgendwie zu berühren vermag. Was bleibt uns also, als diese Endspielrethorik, die wir eigentlich für totalen Unsinn halten für bare Münze zu nehmen, und uns auf das letzte Spiel zu freuen. Wie ein kleines Kind quasi. Tue ich. Und zwar wie ein kleines Kind auf Silvester.
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Herrjemine! Wir haben verloren. Gegen Stuttgart. Gerade gegen Stuttgart. Der VfB. Das Beispiel, dass man sich nicht etablieren muss. Dass man sich nicht oben festsetzen muss. Dass man nicht jedes Jahr Champions League buchen muss. Dass man Erfolg nicht festhalten kann. Dass man ihn aber jederzeit schaffen kann. Durch erfolgreiche, gemeinsame Arbeit.
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…wenn Julian Draxler seinen Vertrag beim FC Schalke 04 vorzeitig verlängert, ist das für mich persönlich ein großer Grund zur Freude.
Weiterlesen: Sorry, aber… »
Bekanntlich liegt das Glück der Erde
auf dem Rücken aller Pferde.
Glück ist auch: bei jedem Fohlen
wieder mal drei Punkte holen.
Im Grunde ist die Abschlusstabelle der Bundesliga-Saison 2012/2013 ja inzwischen fixiert: Jedes Team harrt auf dem Platz, an dem es am Ende auch stehen wird.
Nein, wir stellen uns nicht vor, dass Schalke gegen Stuttgart und in Freiburg nicht mehr als einen Punkt holt …
Weiterlesen: Spielerköpfe »
Klaas-Jan Huntelaar hatte sich einiges vorgenommen. In Richtung Champions League sollte es gehen. Und tatsächlich hat er dann eindrucksvoll gezeigt, was man mit unbedingtem Willen erreichen kann.
Weiterlesen: Fast ein Spielbericht »
Mein Wochenende, diese zwei freien Tage auf die man sich die ganze Woche freut, war (verzeiht mir diesen sehr persönlich Start in meinen Blogartikel, aber irgendwie muss man ja starten. Es wäre nett, wenn ihr die nächsten Worte voller Schmach und jammer lesen könntet. Danke.) von Magenkrämpfen, chronischer Gereiztheit und ärgerlichen Zwischenfällen geprägt. Kurz gesagt: Es war das, was man im umgänglichen Sprachgebrauch “Scheiße” nennt (Eine arge Betonung sollte an dieser Stelle wohl selbstverständlich sein). Es wunderte mich von daher kaum als das frühe 0:1 durch diesen Jansen fiel. (Das “diesen” dient an dieser Stelle nur dazu, um das “Jansen” möglichst abwertend klingen zu lassen. Bitte vollkommen überzogen abschätzig lesen!)
Weiterlesen: Kein Spielbericht. »
Der Hamburger wird ziemlich schnell
und auch recht einfach froh:
Man schickt ihn morgens ins Bordell
mit seiner Libido.
Weiterlesen: HSV im Freudenbau »
Schießt Schalke ein Tor, ist die Freude riesig. Man klatscht mit Leuten ab und liegt sich in den Armen. Teilweise mit Leuten, die man gar nicht kennt. Ein unfassbar wichtiger und großartiger Moment.
Weiterlesen: Toooor, Toooor, Toooor… und dann? »
Darf man? Für den Rivalen? Den Nachbarn? Den Wasauchimmer? Keine Ahnung. Ich für mich habe meine Antwort gefunden. Zunächst natürlich ganz unterbewusst. Weil ich ja schließlich gemerkt habe, ob ich Freude zugelassen habe oder nicht. Aber trotzdem mag ich analysieren.
Weiterlesen: Darf man sich eigentlich gefreut haben? »
Zu Beginn und zusätzlich heute: Eine Mutmaßung über die aktuelle Schalker-Befindlichkeit nach dem Götze-Transfer. Es finden sich hohe Werte in…
…(Schaden)-Freude, weil der BVB jetzt auch seinen Manuel Neuer hat.
…Enttäuschung, weil das Thema Steuerhinterziehung in den Hintergrund rückt.
…Ärger, weil die Scheiß-Bayern mal wieder gezeigt haben, dass sie alle kriegen können.
…Trauer, weil es Treue im Fußball unserer Zeit bei Spielern nicht mehr gibt.
…Angst, weil Jule vielleicht der nächste ist.
Tja, und das schlimmste ist, gegen diese hauptsächlich negativen Gefühle hilft es wohl nur sich weniger mit dem ganzen Zeug zu identifizieren.
Weiterlesen: Glücksprojekt Auswertung mit „Sonderauswertung“ Götze »
Dass Uli Hoeneß, seines Zeichens Irgendwas mit Präsident von Bayern München, ein Arschloch ist, dessen Rosettenweite in seinem Umfeld nur zeitweilig von Herrn Nerlinger übertroffen werden konnte, gilt für mich seit vielen Jahren, hat aber rein gar nichts mit der “Tat”-Sache zu tun, dass er seine Zinsen und Zinsenzinsen – denn es handelt sich hier ja offenbar nicht mal um Schwarzgeld – nicht ordentlich versteuert hat oder gar dass er zum Mittel der Selbstanzeige gegriffen hat, nein, im Gegenteil, mich verwundert sogar die Empörung und allem voran der Umfang der Aufmerksamkeit, die diesem Delikt zu Gute kommt, und weiterhin und noch viel mehr, dass sich Hinz und Kunz und vor allem diese korrupten Scheißhaufen aus den Parlamenten dieses Landes in den Talksendungen irgendwelcher Trottel, die sich für ihren gelebten Alkoholismus bezahlen lassen, scheinheilig dazu äußern dürfen.
LASST MICH MIT DEM MIST IN RUHE UND BERICHTET ÜBER SACHEN, DIE ES WERT SIND. Schalke zum Beispiel.
Wenn Fußballspielen einfach wär,
dann gäbe es nur Siegen.
Für Sieger gäb es dann Salär,
das sie für´s Siegen kriegen.
Weiterlesen: Opa erzählt vom Sieg »
Wir leben in einer garstigen Zeit. Die Uhren drehen immer schneller. Der eigene Nachwuchs wird die Woche über in entsprechende Einrichtungen gegeben, damit man selbst seiner Arbeit Anwesenheitspflicht nachgehen kann. Am Wochenende konkurriert dieser dann mit den wirklich wichtigen Sachen wie Fußball und noch mehr Fußball. Kein Wunder, dass man nicht dazu kommt, die Glühbirne im Keller zu wechseln oder eben mal Oma zu besuchen.
Weiterlesen: Oma besuchen »
Heute ist der 19.04.! Na klar. Schalketag. Ich bin zugegebenermaßen immer noch ein bisschen sauer auf meine Mutter, dass sie mich nicht diese läppischen 8 Wochen früher zur Welt bringen konnte. 19.04, 19 Uhr 04. Ich habe es ihr nie gesagt. Sie kann es ja nicht mehr ändern. Und ich wette, solche Pappnasen wie Arnautovic wissen es nicht mal zu schätzen. Keine Glückwünsche an dieser Stelle.
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Arithmetik, die Lehre vom Rechnen mit Zahlen und Buchstaben, das wissen wir ja, ist ein Anagramm und heißt ebenso “Tabellenrechner”. Wir vom Web 0.4 sind wieder mal eine Woche flinker als Karl-Heinz Schnellinger und machen die “Restprogramm”-Schau noch vor dem Gelsenkirchner Stadtspiegel auf. Denn fünf Spieltage vor dem Ende der Bundesliga-Saison 2012/2013 interessiert uns brennend wie 1000 Feuer, welches Team es noch wohin schaffen könnte.
Weiterlesen: Nur mal so »
Heute, am 16. April, oder besser, heute vor genau verdammt vielen Jahren, kam der damals noch als eher klein einzustufende Torsten zur Welt (woraufhin er meinen Informationen zu Folge schon ziemlich bald das Internet, den FC Schalke 04 und – als logische Konsequenz – den Königsblog erfand), wozu wir, das Web 0.4 mit allen seinen Auswüchsen, herzlichst gratulieren möchten.
Ich schieß Dir in die Eier,
und lass dich danach liegen,
ich spiele gern bei Bayer
und mag es, so zu siegen.