Schalke!

Derbysieger! Derbysieger! Mindestens zwei Mal pro Saison haben wir seit jeher – zumindest wenn man mal von den Zweitligajahren absieht – die Chance, in einem Spiel Einiges bis Vieles Wett zu machen. Und wenn man dann nach einem hart erkämpften Derbysieg in der Tabelle noch über dem Vorortverein aus Lüdenscheid steht, ist die Schalker Welt doch in Ordnung. Oder? ODER???
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Derbymodus!?

Schalke gewinnt mit 3:0 in Bremen. Kein überragendes Spiel, aber am Ende war der Sieg nach einer vor allem kämpferisch guten Leistung völlig verdient. So weit so gut, abhaken und auf kommenden Samstag schauen:

Derby. Das Spiel der Saison. Die wichtigsten 90 Minuten der Hinrunde.

Ich könnte diese Sätze jetzt so stehen lassen, den Artikel abschließen und mich einfach nur auf Samstag freuen. Aber ganz so einfach ist es nicht. Denn Derby hieß in den letzten Jahren leider auch Polizeiüberangebot, aggressive Stimmung auf allen Seiten, Sicherheitswahn, kollektive Haus-Stadion- und Stadtverbote, Pyrotechnik in Familienblöcken und -nicht zu vergessen- eine teilweise überzogene und sensationsheischende Berichterstattung, die mit seriösem Journalismus nichts mehr zu tun hatte.

Abartig. Ich brauche so was nicht. Versteht mich nicht falsch, ich möchte kein „Kuschelderby“. Emotionen sind wichtig, eine gesunde Rivalität gehört dazu, und was gibt es schöneres, nach einem Sieg dem schwarz-gelben Nachbarn oder Kollegen mit einem breiten Grinsen zu begegnen? Richtig, nix. Da geht man dann sogar montags gerne zur Arbeit. Aber dabei soll es dann auch bitte bleiben. Der Gewinner reckt seine in die Höhe und der Verlierer ballt sie in der Tasche, aber bitte lasst die Fäuste aus den Gesichtern des jeweiligen Kontrahenten! Nun gut, ich möchte nicht die gleiche Schiene fahren wie einige Zeitungen. Grundsätzlich kann jeder, der sich zu benehmen weiß, das Derby ohne Angst besuchen, egal ob blau-weiß oder schwarz-gelb. Die Ereignisse vom letzten Heimspiel werden sich, auch aufgrund des oben angesprochenen Hausverbotes für einen Großteil der aktiven Lüdenscheider Fanszene, zudem bestimmt nicht wiederholen.

Das hoffe ich natürlich auch für die Ereignisse auf dem Rasen. Kein Sieg in der letzten Saison, das gilt es dringend zu ändern. Das gestrige Spiel dürfte ein wenig Selbstvertrauen gegeben haben und auch die Aktiengesellschaft aus dem östlichen Ruhrgebiet plagt sich mit Formschwankungen und vielen Verletzten herum. „Da geht was!“, möchte man schreien, zumal die Mannschaft in den Spielen gegen Bayern und in London ja gezeigt hat, dass sie auch gegen starke Gegner nicht chancenlos ist, wenn Kampf und Einsatz stimmen. Wenn ich etwas kramen würde, finde ich auch sicher noch eine Statistik, die sich gut für uns liest. Jau, tatsächlich. Drei Pflichtspiele in Folge unbesiegt, seit fünf Monaten kein Heimspiel mehr verloren! Hört sich besser an, als es im Endeffekt war, aber wen stört das bei Statistiken schon. Im Derby ist das „Vorher“ auch relativ unwichtig. Ein Sieg kann eine ganze Saison retten, eine Niederlage aber eben diese auch kaputtmachen. Der Gewinner ist für ein halbes Jahr der König des Ruhrpotts, die geschlagenen für dieselbe Zeit die Hofnarren. Ich wäre lieber König als Narr, ganz klar! Ach, könnte nicht schon Samstag sein? Es kribbelt. Noch dreimal schlafen.

 

 

P.S.: Wenn ich dem WordPress-Zählwerk Glauben schenken darf, hat der Beitrag  inklusive diesem letzten Satz genau 504 Wörter. Mehr kann ich nun nicht mehr tun, außer mir am Samstag die Kehle aus dem Hals zu schreien. Den Rest müsst ihr erledigen, Ralf, Atsuto, Kaan, Roman, Dennis, Joel, Kevin, Eric, Max, Sidney, Klaas, Christian, Christian, Chinedu, Quillo, Donis oder wer auch immer auflaufen wird. Viel Erfolg, Glückauf!

Talfahrt

Eine Woche mit zwei aufreibenden Spielen liegt hinter uns. Beide endeten mit einem Remis. Während dies bei dem ersten Spiel als Erfolg zu werten ist, fühlt es sich bei der gestrigen Partie eher wie eine Niederlage an. Wieder ein Heimspiel, wieder ein schlagbarer Gegner, wieder nicht der lang ersehnte erste Saisonsieg. Und mehr noch: Der Kader wurde weiter ausgedünnt. Diesmal allerdings vor allem durch eigene Dummheit.
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Mal wieder die Aussicht genießen

Es hätte so ein schöner Samstag sein können. Störungsfreie Anreise, das Wetter spielte mit, eine schöne Choreo und eine super Stimmung unter den mitgereisten Fans.
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Tabu?

Es tickert sich so durch die Nachrichtenportale. Ein Ex-Schalker (-Bochumer, -Bremer, -Frankfurter bzw. -Stuttgarter) räumt auf. Und zwar in einem Buch. Nicht etwa, wie die meisten Ex-Schalker (-Bochumer, -Bremer, -Frankfurter bzw. -Stuttgarter) mit Schalke (Bochum, Bremen, Frankfurt bzw. Stuttgart) sondern mit seiner Kindheit. Und weil so ein Buch auch verkauft werden möchte, scheut er auch nicht davor zurück, sich von der ein oder anderen großen deutschen Tageszeitung interviewen zu lassen.
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Supercupvizepunkteabnehmer

Ja, hätte auch anders übertitelt werden können. Lederhosen auf die Knie runtergezogen. Oder Gefühlter Sieg. Oder Wechselbad -, wahlweise zu ergänzen mit “der Gefühle”, “-minton” oder “-stuber”.
Sage mir keiner, man und frau wäre nicht auf eine Niederlage eingestellt gewesen. Ich wars ja schon bei Veröffentlichung des Spielplans, Marke: wird ein schwerer Start in die Saison.
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Zahltag

Ballbesitz? Ergebnis? Punktestand? Tabellenplatz? Gelaufene Kilometer? Verbleibende gesunde Spieler im Kader? Torverhältnis? Dreier- oder Viererkette? Zuschauerzahl? Jahre bis zur nächsten Meisterschaft? Passstatisik? Rückennummern der Torschützen? Tage, Wochen, Monate oder Jahre die Keller noch im Amt ist? Anzahl der gelben Karten? Zweikampfwerte? Der Wert von Xabi Alonso? Rasenlänge?
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Expo!

Schalke startet in die neue Bundesligasaison. Sogar zwei Weltmeister stehen von Beginn an auf dem Platz. Weltmeisterlich bleiben am Ende aber leider nur der königsblauen Fansupport in Hannover.
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Fieber!

100 Tage sind vergangen, seit Schalke das letzte Pflichtspiel gegen Nürnberg bestritt. 100 Tage, in denen ich Schalke Schalke sein ließ. Und wenn ich das so sage, meine ich das so.

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Silberhochzeit

Sonntag, der 11. Juni 1989, 15:00 Uhr, Parkstadion Gelsenkirchen. Schalke 04 gegen Blau-Weiß 90 Berlin. Ein ganz wichtiges Spiel. Mit einem Sieg bleibt Schalke 04 in der 2. Bundesliga. Verliert man, droht der Absturz in die Amateur-Oberliga und die Existenz des ganzen Vereines steht auf dem Spiel. 66000 Zuschauer wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen, zu diesem Zeitpunkt der absolute Zuschauerrekord in der zweiten Liga. Ok, die Eintrittspreise waren dank eines Sponsors stark herabgesetzt, aber trotzdem, die Zahl war eine echte Hausnummer.
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Ein Tag im Leben

Müdigkeit

Pflicht

Nervosität

Vorfreude

Ungeduld
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Das Wars. (Episode 51)

Irgendwie ist es jedes Mal ein ganz sonderbarer Moment, wenn der 34. Spieltag über die Bühne gegangen ist. Dieser riesige Wettbewerb ist einfach so vorbei und alle wichtigen Entscheidungen – die Relegation mal außen vorgelassen – sind gefallen. 34 Bundesligaspiele hat jedes Team bestritten. So auch wir.
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Das ultimativ letzte Web 0.4 Tippspiel dieser Saison…

…nachdem es ja schon letzte Woche ausgefallen ist. Entschuldigen mag ich mich, dass ich nicht mehr hinterher komme. Nicht auswerte. Aber das macht es ja auch irgendwie fast spannend.

Die Frage ist so einfach wie punktreich (3):

Welcher Spieler schiesst morgen (mit) die meisten Tore?

“Und auf dem Weg zum Auto denk ich mir…

…wie wenn das jetzt der Anfang wär- einer neuen Schalker Blütezeit-ja Blütezeit“

Abgesehen davon, dass ich mit der Straßenbahn gefahren bin, hatte ich nach der Schalker JHV diesen Songtext der „Kellergeister“ im Kopf. Diese JHV wollte ich eigentlich jetzt hier zusammenfassen, Max war auf www.blogundweiss.de aber um einiges schneller und hat dieses perfekt getan: http://blogundweiss.de/2014/05/05/kuschel-jhv-zum-wohlfuehlen/ Da gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen.
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Dumm kickt gut.

Man hat fast das Gefühl, dass Schalke da gerade irgendwas versiebt hat. Trotz des guten 2:0 gegen einen vergleichsweise harmlosen SC Freiburg, der sein Saisonziel bereits erreicht hatte, bei dem dennoch sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung dank guter, fast glasklarer Chancen einiges mehr gegangen wäre, ist man noch nicht durch. Doch so sehr es sich auch so anfühlt: Ein vierter Punkt ist bei so einer Partie einfach nicht drin: Die Mannschaft hat alles getan, was möglich ist.
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Aufheben

Auf Schalke. Spieltagsende. Verloren. Ich streune kopf- aber nicht herzlos um die Arena. Gehe ziellos, suche nichts, brauche nichts, warte einfach nur noch ab, und alles, was ich noch habe ist ein Schuhkarton in meiner Hand. Denn da sind diese Sätze, die ich hörte vor dem Spiel, während des Spiels und die verstummten Stimmen nach dem Spiel. Sie tanzen umher, ziehen kleine Kreise, schwerelos, wenn ein Windstoß kommt bäumen sie sich nochmal auf bis sie den Boden berühren und liegenbleiben. Manche von ihnen hebe ich auf und packe sie in den Schuhkarton, lege sie vorsichtig zu all den anderen, die schon da sind und warten, und setze den Deckel wieder darauf. In den Deckel habe ich drei Reihen kleiner Luftlöcher gestanzt, denn ich habe sogar schon königsblaue Herzen vor der Arena aufgesammelt. Das waren Spieltage, die Herzen brachen. Und auch manche Sätze brauchen Licht, und manche Sätze müssen atmen. Ich bin wachsam, denn in meinem Schuhkarton, darin ist auch etwas von mir. Es ist etwas, das vor einigen Tagen aus Versehen aus meinem Mund fiel und mit Schwung auf der Straße in einem Laubhaufen landete, oder im Büro gegen die Wand donnerte. Denn auch ich meckere, schimpfe manchmal über meinen königsblauen Herzverein. Natürlich. Sonst wäre ich kein Fan.
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Spekulatius

Ob ich mich super fühle, wo ich doch vor dem Stuttgart-Spiel gesagt habe, passt auf, wir können noch alle vier Begegnungen verlieren?
Ja, ja, verlieren kann man immer, hieß es.
Stimmte.

Nein, da fühle ich mich königsblau und bin zerknirscht nach diesem Doppelpack an Niederlagen, eindeutig. Zu sehen, dass da wohl die Kräfte nachlassen, dass eben auf mittlere Dauer nicht jeder Weltfußballer durch Jungspunde so einfach gleichwertig zu ersetzen ist, dass Durchschlagskraft nur durch unbedingten Willen UND Spielfreude UND Können UND Erfahrung gleichzeitig auf ein Höchstmaß schraubbar ist – dies nun aber zum Ende der Spielzeit in unserem Team nicht mehr so spaßig daherkommt wie in den vielen Spielen zuvor – ist schade. Viel mehr aber auch nicht.
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Das Web 0.4 Tippspiel: Gegen wen nochmal?

Zwei Zusatzpunkte kriegt diesmal, wer richtig vorhersagt, wie das Spiel diesmal für Schalke NiCHT ausgeht (Sieg, Unentschieden, Niederlage).

Neunzehnnullvier

Wir Schalker waren schon da, wo die Luft am heißesten und der Tag am dunkelsten war. Wir haben den Rausch mitgemacht, den Exzess ganz oben mitgenommen, uns neunzehnnullvier Mal im Karussell und somit im Kreis gedreht. Wir sind drachenartig nach oben gestiegen und wie ein Flugzeug mit Triebwerksschaden gefallen. Die Jahre sind gegangen, wir Fans sind geblieben. Wir haben gelacht, geweint und getanzt, wir haben einander und allen Anderen, auch denen die es nicht hören wollten, mitten ins Gesicht geschrien und keiner und alle haben dazugehört: Zu uns Schalkern.
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Das Web 0.4 Tippspiel: Eiersuche

Wieviele Buchstaben ‘O’ befinden sich in der Torschützenliste der Partie? (Nur Nachnamen. Doppelt- und Dreifach-Torschützen werden auch Doppelt und Dreifach gezählt.) Die richtige Antwort bringt drei Punkte.
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